Seltene paläogene Greifvögel
Greifvogelkopf (Messelastur gratulator) Holotypus
Eine neue Gattung und Art eozäner Greifvögel wurde von Peters (1994) anhand zweier Schädel mit Wirbeln beschrieben. Beide Schädel sind deformiert: Sie wirken durch durch die Stauchung fast papageienartig, zeigen entzerrt aber typische Greifvogelformen. Erschwerend wirkte bei der Beschreibung, dass von keinem eozänen Greifvogel Schädel und Halswirbel vorlagen und die entwicklungsgeschichtlichen Beziehungen der Gruppe ungeklärt sind. Die 15 im Verband überlieferten Wirbel ähneln stark denen der rezenten Gattung Accipiter, zu denen u.a. Sperber und Habicht gehören.
Greifvogelkopf (Messelastur gratulator) Holotypus
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Text und Gestaltung: Dr. Renate Rabenstein, Abt. Messelforschung, Forschungsinstitut Senckenberg