Schädel und Zähne
Kleines Urpferdchen (P. parvulum) Schädel
Heutige Pferde haben hochkronige Zähne mit Schmelzleisten, die für das Zerreiben von Gräsern bestens geeignet sind. Silikateinlagerungen machen Gräser zu einer ausgesprochen harten Nahrung, die für einen starken Abrieb der Zähne sorgt. Die Messeler Urpferdchen dagegen zeichnen sich aus durch niedrigkronige Zähne, die keine Schmelzleisten, sondern Höcker auf der Kaufläche tragen. Sie sprechen für eine weiche Nahrung, wie sie Blätter und Früchte darstellen. Durch direkte Untersuchungen des Mageninhaltes konnte diese Vermutung anhand der Messeler Urpferdchen bestätigt werden.
Kleines Urpferdchen (P. parvulum) Schädel
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Text und Gestaltung: Dr. Renate Rabenstein, Abt. Messelforschung, Forschungsinstitut Senckenberg