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Bisher sind über 70 Individuen der beiden Urpferdarten der Gattung Propalaeotherium aus Messel bekannt. Damit ist Messel die Urpferdchenfundstelle der Welt. Während die kleinere Art Propalaeotherium parvulum etwa so groß wie ein Foxterrier wurde, erreichte P. hassiacum die Größe eines Schäferhundes. Die niederkronigen Zähne belegten indirekt und die Analysen des Magen-Darm-Inhaltes direkt, dass die Messeler Urpferdchen blatt- und früchtefressende Bewohner der Urwälder waren. Der Stammbaum der Pferde gilt als Paradefall für die Erforschung von Evolutionsprozessen.
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