Wöchentlich, jeweils Mittwochs um 18:00 Uhr
Offenes Angebot, keine Anmeldung erforderlich
Kosten: Museumseintritt - nutzen Sie für die Führungen, die im Haupthaus stattfinden das "Guten- Abend- Ticket" für 4,- Euro (gilt Mittwochs ab 17 Uhr) bzw. Eintritt
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: 18 Uhr beim Tyrannosaurus rex im Sauriersaal
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01. September 2010
Die Sache mit der Feder
mit Dr. Ilka Weidig
Federn treten bei allen Vögeln auf, können jedoch – je nach Vogelart und Funktion – ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Sie haben unterschiedlichste Funktionen; neben dem Fliegen dienen sie beispielsweise der Isolation gegen Kälte und Wasser, der Tarnung, der innerartlichen Kommunikation oder dem Auspolstern von Nestern. Man unterscheidet zwei Haupttypen von Federn, die außenliegenden Konturfedern sowie die Unter- bzw. Daunenfedern; beide Typen lassen sich bis zu den Vorfahren der Vögel, den Dinosauriern, zurückverfolgen. Die Entstehung der Federn sowie ihre verschiedenen Ausprägungen und Funktionen werden in der Führung vorgestellt.
08. September 2010
Skelette: Gerüste des Lebens
mit Dipl.-Biol. Stefan Schubert
Wer aufrecht durchs Leben gehen will, braucht sie. Die Wirbelsäule ist das zentrale Skelettelement in unserem Körper und ohne sie wäre unsere Körperhaltung gar nicht möglich. Gleichzeitig ist sie auch das verbindende Element aller Wirbeltiere von den Fischen über Amphibien, Reptilien und Vögel bis zu den Säugetieren. In dieser Führung wird auf die Entstehung der Wirbelsäule, ihre Funktion sowie die besonderen Anpassungen dieses Skelettelementes an die Lebensbedingungen verschiedener Tiere und des Menschen eingegangen.
15. September 2010
Die Reise der Beagle
mit Dr. Ilka Weidig
Auf den Tag genau vor 175 Jahren, am 15. September 1835, erreichte die HMS Beagle die Galapagos-Inseln; mit an der Bord der damals 26jährige Charles Darwin. Die fast fünfjährige Reise führte Darwin einmal um die gesamte Welt. Seine Eindrücke wurden anschließend als Reisebericht herausgegeben, wodurch er der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Die wissenschaftlichen Abhandlungen über Korallenriffe und Rankenfußkrebse brachten Darwin hingegen Anerkennung in zoologischen und geologischen Kreisen. Die Eindrücke dieser Reise sowie die botanischen und zoologischen Belege legten den Grundstein für die Entwicklung seiner Evolutionstheorie. Bei der Führung werden anhand ausgewählter Museumsexemplare die Reise der Beagle und die Erkenntnisgewinne Darwins nachvollzogen.
22. September 2010
Das Meer – Wiege des Lebens
mit Dr. Miriam Pampus
Überall im Museum ist das Meer gegenwärtig. Als schäumende Ursuppe, in der die ersten Lebewesen entstanden, als Schauplatz der kambrischen Explosion, als stille Lagune des Jurameeres, wo großäugige Fischsaurier jagten, und als lichtdurchflutete Heimat farbenprächtiger Korallenriffe. Im Meer begann die Entwicklung der Lebewesen und viele Formen haben das Meer nie verlassen. Selbst unter den Landwirbeltieren, die sich unabhängig vom Wasser gemacht hatten, gingen einige wieder ins Meer zurück und waren dabei vor neue Herausforderungen gestellt. Doch auch das Leben der Menschen ist noch immer in vielfältiger Hinsicht mit dem Meer verbunden. Grund genug, sich am Welttag des Meeres der Anziehungskraft dieser Urgewalt hinzugeben.
29. September 2010
Krieg und Frieden: von Tieren und Pflanzen
mit Dipl.-Biol. Sebastian Lotzkat
Pflanzen liefern den für Tiere lebensnotwendigen Sauerstoff und werden bekanntlich von diesen gefressen. Das ist sicher die älteste, aber bei weitem nicht die einzige Wechselbeziehung zwischen diesen beiden Gruppen. Im Laufe der Jahrmillionen entwickelten Tiere und Pflanzen ausgefeilte Kooperationen und geschickte Täuschungsmanöver – sei es im Dienste der Ernährung oder der Fortpflanzung. Da wird nach Kräften zusammengearbeitet, gehegt und gepflegt, aber auch schamlos ausgenutzt, gelogen und betrogen. Anhand ausgewählter Beispiele werden wir uns die Vielgestaltigkeit des Für-, Mit- und Gegeneinanders dieser grundverschiedenen Lebensformen vor Augen führen.
06. Oktober 2010
Die Tierwelt Südamerikas
mit Dr. Peter Mende
Der südamerikanische Teilkontinent gehört tiergeografisch betrachtet zur Faunenregion der Neotropis.
Der weitaus größte Teil Südamerikas liegt in der tropischen Klimazone und ist dementsprechend von tropischen Pflanzenformationen wie Regenwäldern sowie Grasländern aller Art bedeckt. Dazu kommen die spezifischen Pflanzenformationen der Anden, die den Subkontinent nach Westen zum Pazifik hin abgrenzen. Weite Bereiche der ursprünglichen Vegetation werden heute aber durch landwirtschaftliche Nutzpflanzen ersetzt und damit Stück für Stück zurückgedrängt.
Aufgrund der Vielfalt der Lebensräume und der klimatischen Bedingungen konnte sich seit der Ablösung vom afrikanischen Kontinent eine einzigartige Biodiversität mit vielen endemischen Arten entwickeln. Unser besonderes Augenmerk soll daher auf die endemischen Tiergruppen gerichtet werden, die sich aufgrund der relativen Isolierung Südamerikas von anderen Kontinenten ergeben haben. Der Großteil der südamerikanischen Tierwelt wird allerdings durch die massiven menschlichen Eingriffe in die Naturräume immer weiter zurückgedrängt.
13. Oktober 2010
Schnell wie der Wind – Besiedelungsstrategien
mit Dr. Frank Reinhardt
Migrationen ist ein wichtiges Thema in der Biologie. Hierbei kann man Wanderungs- und Ausbreitungsbewegungen unterscheiden, die mit unterschiedlichen Gründen und Strategien ausgeführt werden. Um regelmäßige Wanderungen durchzuführen sind beispielsweise sehr komplexe Verhaltens- und Sinnesleistungen vonnöten, während die Besiedelung neuer Lebensräume insbesondere sehr variables Verhalten beispielsweise bei Nahrungssuche oder Vermehrung erfordert. Insbesondere soll auch der fördernde als auch hindernde Einfluss des Menschen auf Migrationen diskutiert werden.
20. Oktober 2010
entfällt
27. Oktober 2010
Fabelhafte Lebewesen: Vampire, Meerjungfrauen und Co.
mit Dipl.-Biol. Christiane Schmidt
Von schrecklichen Vampiren und Werwölfen, schönen Meerjungfrauen und Einhörnern! Egal ob in der slawischen, griechischen, indischen oder afrikanischen Mythologie, Fabelwesen waren überall auf der Welt allgegenwärtig. Passend zur Halloween-Zeit tauchen auch wir wieder ein in die Welt der Mythologie und gehen der Wahrheit auf den Grund. Wie kam es zu den Vorstellungen und gibt es das ein oder andere Fabelwesen vielleicht wirklich?


