Senckenberg Forschung

Wilhelmshaven

Aktuelles 2016

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Bericht über eine Studie der Senckenberger Meeresbiologen in der Wilhelmshavener Zeitung

 

"Einige kälteliebende Arten wandern ab."

06.12.2016

Auf Seite 5 der heutigen Ausgabe der Wilhelmshavener Zeitung findet sich ein Artikel über eine Studie der Senckenberger Meeresbiologen. Das Team um Prof. Dr. Ingrid Kröncke hat die Ergebnisse  im Fachjournal "Estuarine, Coastal and Shelf Science" veröffentlicht. Hierbei ging es um die Veränderung der Faunenzusammensetzung von 1972 bis 2014 im Jadebusen.

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Reportage  zur "Verklappung des Hamburger Hafenschlicks in der Nordsee"

 

22.11.2016

Um 21:15 Uhr geht es in der Sendung Panorama 3 im NDR Fernsehen  um die Verklappung des Hamburger Hafenschlicks in der Nordsee.

Von SENCKENBERG am Meer mit dabei sind: Prof. Dr. Georg Irion und Dr. Gritta Veit-Köhler.

Das Politik-Magazin geht Missständen nach und dokumentiert die Folgen - hintergründig, engagiert und pointiert.

 

Dr. Achim Wehrmann
Live Interview mit Dr. Achim Wehrmann
im Deutschland Radio Wissen zur
Wiederansiedelung der europäischen
Auster in der Südlichen Nordsee.

 
10.11.2016

Dr. Achim Wehrmann war am 10.11.2016 zu Gast im Deutschland Radio Wissen zum Thema " Die Rückkehr der Euro Auster".

Die eine Austernart ist ein großes Ärgernis, die andere wird an der deutschen Nordseeküste schmerzlich vermisst. Warum Auster nicht gleich Auster ist und warum die Tiere wichtig für das ganze Ökosystem sind.

Zum Interview

 
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Dr. Kai Horst George
Fazinierende Tiefsee -
ihre Eigenschaften, ihre Bewohner, ihre Erforschung
 
Ein Vortrag von Dr. Kai Horst George im Rahmen der Vortragsreihe "Meere und Ozeane" 

07.11.2016

Die Senckenberg-Forschungsinstitute tragen seit Jahrzehnten zur Erforschung der Tiefsee bei. Auf speziellen Schiffen kreuzen Wissenschaftler/innen von Senckenberg am Meer Wilhelmshaven auf den Ozeanen, um die Lebewelt der tiefen Meeresgründe zu erfassen, zu beschreiben und zu vergleichen.

Der Vortrag gibt Einblicke in die Arbeitswelt der Biolog/innen und zeichnet ein Bild von der faszinierenden "Region der ewigen Dunkelheit".

Wo ? :       Schlaues Haus Oldenburg gGmbH
                 Schlossplatz 16
                 26122 Oldenburg

Wann ? :   07.11.2016  um 19:30 - 21:00 Uhr

 

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Von der Arktis zur Antarktis: Die Rolle kleiner Lebewesen im Meeresboden
Ein Vortrag von Dr. Gritta Veit-Köhler im Rahmen der Vortragsreihe "Meere und Ozeane

 

06.10.2016

Von neuen eisfreien Regionen in der Arktis zu den Seegraswiesen Floridas, von der antarktischen Tiefsee zum Wattenmeer: Unzählige Arten von Fadenwürmern und Ruderfußkrebsen tummeln sich in Sand und Schlick. Sie gehören zur Meiofauna, Tieren, die kleiner als 1 Millimeter sind. Manche Arten haben Verbreitungsgebiete, die sich über ganze Ozeane erstrecken, andere kommen nur lokal vor. Die Vielfalt zwischen den Sandkörnern zu beschreiben ist die Arbeit von Taxonomen, ihre Funktion für das System Meeresboden untersucht die Ökologie. Aktuelle Ergebnisse aus der Meiofauna-Forschung, ein bisschen Chemie, 3D-Bilder und kurze Filme nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise in die mikroskopische Welt der Meiofauna.

 Wo ? :    Schlaues Haus Oldenburg gGmbH
               Schlossplatz 16
               26122 Oldenburg

Wann ?:  06.10.2016 um 19:30 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. André Freiwald
Prof. Dr. André Freiwald erhält die Gustav-Steinmann-Medaille

23.09.2016

Im Rahmen der GeoTirol 2016 Jahrestagung der Deutschen Geologischen Gesellschaft und der Geologischen Vereinigung (DGGV) wird die Gustav-Steinmann-Medaille an den Senckenberger Meeresforscher Prof. Dr. André Freiwald verliehen.
Kaltwasserkorallen haben es ihm angetan wie entwickeln sich Riffe außerhalb tropischer Gebiete? Welche Auswirkungen haben Änderungen der Umweltverhältnisse auf die Korallen? Und wie können die filigranen Ökosysteme geschützt werden? Diesen Fragen geht Prof. Dr. André Freiwald, Leiter der Abteilung Meeresforschung bei Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven, nach.
Für seine Forschung wird der 55-Jährige Meeresgeologe  mit der Gustav-Steinmann-Medaille der DGGV ausgezeichnet. Die Auszeichnung (gestiftet 1937 von der Geologischen Vereinigung) wird an Forschende für herausragende Gesamtleistungen in den Geowissenschaften verliehen. Seit 2015 wird der Preis von der DGGV verliehen, dem Zusammenschluss der Geologischen Vereinigung (GV) und der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG).
André Freiwald studierte Geologie und Zoologie an der Universität Kiel (1983-1988) und promovierte 1993 am Forschungszentrum GEOMAR. Nach einer Zeit als Postdoktorand an der Universität Bremen war er zunächst Heisenberg-Stipendiat. Danach wurde er Professor für Invertebraten-Paläontologie an der Universität Tübingen (2000-2002), wechselte dann aber auf den Lehrstuhl für Paläontologie in Erlangen. Seit 2010 ist er Leiter der Abteilung Meeresforschung des Wilhelmshavener Senckenberg-Instituts und zugleich Professor an der Universität Bremen.

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 Fernsehbeitrag von Dr. Achim Wehrmann im NDR

 

25.08.2016

Um 19:30 ist im NDR  "Hallo Niedersachsen" ein Beitrag von Dr. Achim Wehrmann mit dem Titel "Fremde Arten breiten sich aus" zu sehen.

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Dr. Achim Wehrmann
 Vortrag von Dr. Achim Wehrmann anlässlich des Jahrestreffens der Muschelfischer in Greetsiel

 

15.08.2016

Dr. Achim Wehrmann hält einen Vortrag über die Besiedelung des niedersächsischen Küstenmeeres mit Neobiota, also "Neueinwanderern". Er präsentiert die Untersuchungsergebnisse der neuesten Kartierungen im niedersächsischen Wattenmeer.

 
 Fernsehinterview im NDR 3 mit Dr. Achim Wehrmann

 

15.08.2016

Dr. Achim Wehrmann ist heute ab 18:00 Uhr im NDR3 der Interviewpartner zum Thema der Situation eingeschleppter Arten an der niedersächsischen  Küste.

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 Veranstaltungen zum Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane

 

05.07.2016

 

Am 7. Juni hieß es „Leinen los“ für das Wissenschaftsjahr 2016/ 17 – Meere und Ozeane: Bei der Auftaktveranstaltung am Berliner Spreeufer hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka außerdem den Start des neuen Forschungsprogramms der Bundesregierung MARE:N angekündigt, mit dem Strategien zum Schutz der Meere entwickelt werden sollen. Zeitgleich wurde die Ausstellung „Das Meer beginnt hier“ im Dienstsitz der Ministerin eröffnet. Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher ein, inmitten der Stadt in die geheimnisvolle Welt der Meere und Ozeane einzutauchen.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen findet sich hier.

Mit dazu gehört die Veranstaltung "Meereswelten 2016", bei der sich die Wilhelmshavener Wissenschaft vorstellt.

"Meereswelten 2016" -  Wilhelmshavener Wissenschaft stellt sich der Öffentlichkeit vor

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 Die Wilhelmshavener Zeitung berichtet

 

21.06.2016

Die Wilhelmshavener Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe  über die "Meereswelten" - den geplanten Tag der offenen Tür der wissenschaftlichen Institute am 24.Juli 2016.  Das Senckenberg Institut beteiligt sich mit Vorträgen, der Ausstellung von Arbeitsgeräten und dem Forschungskutter Senckenberg an der wissenschaftlichen Meile am Südstrand.

 

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 MSM55 - ARCA

 

10.06.2016 - 29.06.Reykjavik (Island) - Longyearbyen (Spitzbergen)

 Wissenschaftler der Abteilung Meeresforschung sind seit dem 10.06.2016 auf der ARCA-Expedition Richtung Spitzbergen unterwegs. Mit an Bord sind:
 Dr. Max Wisshak (Fahrtleiter), Dr. Achim Wehrmann, Dr. Alexander Bartholomä, Dr. Peter Holler, Dr. Herrmann NeumannMaik Wilsenack und Neele Meyer.

Die Fahrt MSM55 zielt auf multidisziplinäre Charakterisierung und Vergleich zweier kontrastierender Arbeitsgebiete, den Rhodolithenbänken der Mosselbukta im Norden des Archipels und den extensiven Karbonatsedimenten der Spitzbergen- und Bjornoy-Bank im Süden.

Das Methodenspektrum umfasst GIS-basierte Habitatkartierung, Karbonatfaziesanalyse, Makrobenthosinventarisierung, Charakterisierung des gelösten Karbonathaushaltes, Karbonatbudgetierung auf Basis eines seit 10 Jahren laufenden Besiedelungsexperiments, Versauerungs- und Temperatur-Stress Experimente mit relevanten Karbonatproduzenten (kalkige Rotalgen), und gezielte Beprobung langlebiger Rhodophyten für die geochemische Etablierung kalibrierter Meereseis Zeitserien. Die erwarteten Ergebnisse werden das Wissen um Produktion und Recycling polarer Karbonatfabriken unter holozänem und prognostiziertem Klimawandel vertiefen.

 1. Wochenbericht

 2. Wochenbericht

 3. Wochenbericht

 4. Wochenbericht

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Zeitungsartikel über das Senckenberg Institut

 

25.05.2016

Anlässlich der bevorstehenden Veranstaltung "Meereswelten 2016" am 24.Juli 2016 erschien heute ein ganzseitiger Bericht über das Senckenberg Institut.

Es werden nicht nur die Arbeiten der Abteilungen Meeresforschung und des Deutschen Zentrums für Marine Biodiversitätsforschung hier vorgestellt, sondern auch die geschichtliche Entwicklung des Institutes.

Der lesenswerte Artikel findet sich in der Ausgabe der Wilhelmshavener Zeitung vom 25.05.2016.

Mehr Informationen zu den den "Meereswelten 2016 "

 

 
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Logo der euen Vortragsreihe Vielfalt zählt. Eine Expedition durch die Biodiversität
Vortragsreihe "Vielfalt zählt"

 

Mittwoch, 11.05.2016 um 19:15 Uhr

 Ein Vortrag von Prof. Dr. André Freiwald
"Kostbare Korallen - Ökosystem - Ingenieure in warmen und kalten Meeren"

Korallen faszinieren: Sie erschaffen beeindruckende Strukturen und artenreiche Ökosysteme in allen Meeren der Welt. Wegen ihres Reichtums an Speisefischen sind Korallenriffe weltweit bevorzugte Fischereigebiete mit teilweise verheerenden Folgen für das Ökosystem und letztlich auch für die Fischerei selbst. Auch der globale Wandel bedroht die Korallen und ihre Bewohner. Der Vortrag beleuchtet daher auch den Dialog zwischen Grundlagenforschung und ökonomischen Interessen.
André Freiwald ist Paläontologe und Meeresgeologe, leitet die Abteilung Meeresforschung des Instituts Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und hat die Professur Meeresgeologie an der Universität Bremen inne.

Zeit: Mittwoch, 11.Mai 2016 um 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal des Senckenberg
        Biodiversitäts und Klima Forschungszentrum 
        (BIK-F)
        Georg-Voigt-Straße 14
        60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

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"Vom Leben der Natur" 

 eine 5 teilige Radiosendung im Österreichischen Ö1.

 

Prof. Dr. André Freiwald berichtet in der 5 teiligen Serie über den wenig bekannten Lebensraum der Tiefsee.

Die Sendung aus der Reihe "Vom Leben der Natur" wird vom 9. bis 13. Mai 2016 auf Radio Ö1 ausgestrahlt.

Von Montag bis Freitag ist jeweils einer der 5 Teile von 8:55 bis 9:00 Uhr zu hören.

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Ausstellungsschiff MS Wissenschaft startet seine Tour

 

Am 3. Mai 2016 startet die 4 monatige Tour der MS Wissenschaft. Das Ausstellungsschiff lädt ein zu einer Forschungsexpedition in diese faszinierende Welt. Kommen Sie an Bord. Erfahren Sie mehr über Vergangenheit und Zukunft der Ozeane, ihre Bedeutung für den Menschen, die Erforschung und den Schutz dieses größten und artenreichsten Lebensraumes der Erde.

Das Senckenberginstitut  beteilgt sich mit sehenswerten Exponaten zum Thema "Baumeister der Dunkelheit - Wie leben Kaltwasserkorallen in der Tiefe? Warum sind sie für andere Meerestiere wichtig ?" an dieser Ausstellung.

Los geht es am 3. Mai 2016 in Kiel. Es folgen Rendsburg, Hamburg, Geesthacht usw.

Hier geht es zur Stationsliste

 

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Meereswelten 2016

 

Großer Erlebnis- und Informationstag 

Die Wilhelmshavener Wissenschaft stellt sich vor

Sonntag 24.Juli 2016

10:00 Uhr - 17:00 Uhr rund um den Südstrand

Am 24.Juli 2016 präsentieren sich 9 Einrichtungen der Wilhelmshavener Wissenschaft gemeinsam der Öffentlichkeit. Um 10:00 Uhr findet eine Eröfnungsveranstaltung am Wattenmeer Besucherzentrum statt. Bis 17:00 Uhr öffnen alle beteiligten Institute darunter auch das SENCKENBERG Institut ihre Türen.

Beteiligte Institute:

- ICBM, Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg
- Institut für Vogelforschung - Vogelwarte Helgoland
- Aquarium Wilhelmshaven
- Nationalpark Wattenmeer
- Jade Hochschule
- Wattenmeer Besucherzentrum
- Common Wadden Sea Secretariat
- Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung
- SENCKENBERG am Meer

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Foto eines Riffes aus Steinkorallen- Es dient Fischen, Muscheln und vielen anderen Bewohnern als Lebensraum
 "Nicht ohne meine Nachbarn" -
  Biologische Wechselwirkungen in Tiefseeriffen.

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. André Freiwald

25.02.2016

Der Vortrag lädt ein zu einer „Tauchfahrt“ durch die Kaltwasser-Korallenriffe entlang des europäischen Kontinentalhangs. Dabei stellt der Referent ausgewählte, spannende biologische Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Bewohnern vor und erläutert die ökologische Funktion der Riffe im Lebensraum der Kontinentalränder.

Der Vortrag „Nicht ohne meine Nachbarn“ findet am
Donnerstag, 25.02.16,
um 19:00 Uhr
im Stralsunder MEERESMUSEUM statt.

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"Cold-Water Corals"
Ein Beitrag in "The First global integrated marine assessment - World Ocean Assessment I"

 

02.02.2016

Ein Beitrag mit dem Titel "Cold-Water Corals" von Erik Cordes (Convenor and Lead Author), Sophie Arnaud-Haond, Odd-Aksel Bergstad, Ana Paula da Costa Falcao, André Freiwald, J. Murray Roberts, Patricio Bernal (Lead Member) ist in "The First Global Integrated Marine Assessment - World Ocean Assessment I" erschienen.

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Link zum Beitrag

 

Goldrausch in der Tiefsee
DZMB Filmbeitrag in der ZDF-Mediathek
 
"Goldrausch in der Tiefsee"- lauernde Gefahren beim Meeresbergbau

 

02.02.2016

Die Nachfrage nach Nickel, Kupfer, Kobalt und anderen Buntmetallen steigt konstant.Ohne sie gäbe es keine Smartphones, Notebooks, LED-Leuchten oder Elektromotoren. Den wachsenden Metallhunger der Menschheit können die Minen an Land aber bald nicht mehr stillen. Manganknollen am Meeresgrund sollen deshalb die Zukunft unserer modernen Gesellschaft sichern. Doch welche Konsequenzen deren Förderung auf das Ökosystem in der Tiefsee haben wird, ist noch nicht abzuschätzen.

Am 02.02.2016 wurde der Filmbeitrag in Leschs Kosmos im ZDF ausgestrahlt. 

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Logo Bundesministerium für Forschung und Bildung
 Wissenschaftsjahr   2016 / 2017

"Meere und Ozeane : Entdecken, Nutzen Schützen" 

 

14.01.2016

Das neue Wissenschaftsjahr des BMBF heißt "Meere und Ozeane" und widmet sich der Meeresforschung.

"Meere und Ozeane sind für unser Leben von immenser Bedeutung. Den Großteil der Meere kennen wir noch gar nicht. Trotzdem werden sie vielfach rücksichtslos ausgebeutet und verschmutzt. Plastikteilchen finden sich inzwischen in Fischen, in kleinen Meerestieren und im Arktiseis. Die Meere sind Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum und Klimamaschine. Dieses große Thema wollen wir den Menschen nahe bringen",  sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

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Logo der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz
 Wisschenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz

 

Am 19.01.2016 hält Dr. Kai Horst George einen Vortrag mit dem Titel:
"Faszinierende Tiefsee- ihre Eigenschaften, ihre Bewohner, ihre Erforschung."

Unsere Erde gilt als der „blaue Planet“, und das vollkommen zu Recht, werden doch mehr als 70 % der Erdoberfläche von Meeren bedeckt. Der weitaus größte Teil davon wird von der Tiefsee eingenommen. Und die ist in weiten Teilen noch immer unerforscht. So gibt es hier noch ungeheuer viel an Organismen neu zu entdecken.
Hielten die Biologen in früheren Jahrzehnten die Tiefsee für einen gleichförmigen, dunklen und artenarmen Lebensraum, so zeigten neuere Untersuchungen, dass sie eine große Artenvielfalt aufweist und darin durchaus mit  artenreichen Lebensräumen wie tropischen Regenwäldern und Korallenriffen zu vergleichen ist. 
So zählten Forscher des Deutschen Zentrums für Marine Biodiversitätsforschung (DZMB) am Senckenberg-Institut in Wilhelmshaven auf einem Quadratmeter Tiefseeboden im Atlantik allein mehr als 600 verschiedene Arten.An diesen Forschungen ist auch der Referent, Dr. Kai Horst George, maßgeblich beteiligt. In seinem Vortrag stellt er den Lebensraum Tiefsee vor, gibt einen Überblick über die Geschichte ihrer Erforschung, führt in die Methoden dieser Forschung ein und vermittelt ein Bild von der Vielfalt der Arten, die die Tiefsee besiedeln und in ihrer Anpassung an diesen extremen Lebensraum eine Fülle zum Teil skurril anmutender Formen ausgebildet haben.

Beginn ist um 20:00 Uhr

Ort: Rathaus Jever, Kirchplatz, Graf-Anton-Günther-Saal

www.wau-jever.de

 

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 Geosciences Colloquium Universität zu Köln
    Ein  Vortrag von Dr. Achim Wehrmann

 

Am 19.01.2016  um 17:00 Uhr hält Dr. Achim Wehrmann im Rahmen des Geosciences Colloquium der Universität zu Köln einen Vortrag mit dem Titel :
"Time-laps of climate-mediated system shifts –what can we learn from bioinvasion processes?"

In biosedimentary systems facies shifts are mainly related to processes like geotectonics, sea-level fluctuation or climate change. As most of these processes are of mid- to long-term scale the time period of those shifts, documented in the sedimentary record, frequently remains unclear. Following the actualistic approach we monitored the invasion of the pacific oyster Crassostrea gigas along the coast of the central Wadden Sea over a decade, from the finding of first living specimens to the formation of extended oyster reefs. During the invasion process Crassostrea gigas has replaced the native mussel Mytilus edulis in its function as an ecosystem engineering species. This biosedimentary system shift happened within a few years resulting in the total disappearance of the former Mytilus-beds. The formation of oyster reefs provides numerous micro-habitats which are colonized by a broad variety of benthic organisms leading to a more diverse faunal community. Due to the complex and rigid habitat structure the oyster reefs become attractive also to species typically related to rocky shore environment. A brief outlook is given to bioinvasion management strategies.

 

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