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world of biodiversity

Naturmuseum Frankfurt

Mittwochabendführung - aktuelle Themen

 

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05. März 2014, 18 Uhr
Dermoplastiken - Ausstopfen war (vor)gestern
mit Mathias Wirkner

Anlässlich seines 80. Todestages am 9. März wird das Schaffen Herman ter Meers vorgestellt. Er gilt als einer der besten Präparatoren des 20. Jahrhunderts, da es ihm gelang die Präparation zu einer Kunstform zu erheben. Mit viel Hingabe und Liebe zum Detail schuf er lebensnahe Präparate. Wie ihm das gelang und welche Methoden er verwendete, wird an den von ihm präparierten Exponaten erklärt. Hierbei wird auch die Lebensgeschichte der Tiere beleuchtet und ihr Weg ins Senckenberg Museum.


12. März 2014, 18 Uhr
Leben auf Sparflamme - wie Tiere Energie sparen
mit Dr. Frauke Fischer

Während Menschen sich Gedanken über die Energiewende, energieeffiziente Geräte oder die richtige Ernährung machen, sind viele Tiere wahre Meister des Energiesparens. Sie machen viel aus wenig, recyceln was das Zeug hält, tauschen, teilen oder bauen um. Das alles oft mit beeindruckenden Ergebnissen im Hinblick auf ihre Energiebilanz. Staunen Sie, was im Tierreich alles schon „erfunden“ wurde und überlegen Sie mit, welche Ansätze wir vielleicht in technische Lösungen überführen und so selber nutzen könnten.


19. März 2014, 18 Uhr
Junger Vulkanismus in Hessen: Vogelsberg und Rhön im Porträt
mit Dipl.-Geol. Jan Wacker
Der Vogelsberg ist das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas und seine Landschaft ist, wie die der Rhön, geprägt von den vielen Resten dieses doch  recht jungen Vulkanismus. Ursachen und Mechanismen dieser vulkanischen Tätigkeit vor etwa15 Millionen Jahren sind Thema dieser Führung.

26. März 2014, 18 Uhr
Alle Jahre wieder - Natur des Jahres 2014
mit Dipl.-Biol. Sebastian Lotzkat

Jedes Jahr erklären diverse Verbände und Kuratorien verschiedene Tiere, Pflanzen und Pilze zu ihrem jeweiligen „Organismus des Jahres“. Jeder hat schon einmal vom Baum oder Vogel des Jahres gehört, aber kennen Sie auch das Moos oder die Wildbiene des Jahres 2014? Und warum sollen wir so alle Jahre wieder auf verschiedenste Arten aufmerksam gemacht werden? Heute werden wir einige dieser Jahresorganismen sowie die Hintergründe ihrer Wahl näher kennenlernen.


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02. April 2014, 18 Uhr
Lachen bis der Doktorand kommt! – Wissenschaft in Witzen
mit Dipl.-Biol. Daniela Szymanski

Von wegen, dass Humor und Wissenschaft nicht vereinbar seien! Egal, ob durch geistreiche Bonmots von Albert Einstein, Nils Bohr und Kollegen oder in kleinen liebevoll spöttelnden Witzen: Wissenschaft macht einfach Spaß! Und Lachen ist wiederum in der Gelotologie Gegenstand ernsthafter Forschung geworden. Lachen Sie mit uns heute über Witze aus der Wissenschaft und bringen Sie, wenn Sie mögen, Ihren Lieblingswitz zur Führung mit!
Im Anschluss laden wir herzlich zum Stammtisch mit Snacks und Getränken ein!

 
09. April 2014, 18 Uhr
Alles nur Fassade? Tiere und ihre Hüllen
mit Dr. Frauke Fischer

Die Körperhüllen von Tieren können Erstaunliches leisten: sie sind Atmungsorgane, Wärmespeicher, Spoiler, Regenrinnen, Rasseln und Vieles mehr! Mal dienen sie dem Wecken von Aufmerksamkeit, mal sollen sie den Träger unsichtbar machen. Um die Funktionen von nackter Haut, Pelz, Schuppen oder Federn geht es in dieser Führung.

16. April 2014, 18 Uhr
Südseestrand, Riffe und Vulkan-Atolle: Der Taunus im Porträt
mit Dipl.-Geol. Jan Wacker

Einst im Devon auf der Südhalbkugel abgelagerte Sande bilden einen Großteil der Taunuserhebung, die man von Frankfurt aus sieht. Schaut man weiter nach Norden lassen sich auch Riffe und Vulkangebilde aus jener Zeit finden. Die geologischen Prozesse, die zur Entstehung unseres „Hausgebirges“ führten, werden hier vorgestellt.

23. April 2014, 18 Uhr
Unkerich und seine Freunde - Heimische Herpetofauna
mit Dipl.-Biol. Sebastian Lotzkat
Tusch – der Lurch des Jahres 2014 ist die Gelbbauchunke! Obwohl Unken in Deutschland fast überall vorkommen ist der kleine Froschlurch mit den herzförmigen Pupillen den meisten von uns nur vom Namen her bekannt. Und Hand auf's Herz – ist das nicht mit vielen heimischen Amphibien und Reptilien so? Dabei leben in Deutschland ganze 33 Arten der so genannten Herpetofauna, die abseits versiegelter Flächen und Ackerwüsten fast allgegenwärtig ist. Ausgehend vom Unkerich lernen wir sie heute kennen.
  
30. April 2014, 18 Uhr
Wissenschaftliche Sammlungen gestern und heute
mit Dr. Miriam Pampus

Sammeln Sie Briefmarken? Nur die schönsten oder alle mit Dinosauriern? Wie wird eigentlich wissenschaftlich gesammelt, und wofür? Die Senckenberger Sammlungen sind zum Teil Jahrhunderte alt, andere werden neu angelegt. Was taugen die alten Sammlungen, um neue Fragen zu beantworten? Wie werden sie gepflegt und der Bearbeitung zugänglich gemacht?