Naturmuseum Frankfurt

Sonderausstellungen

Die Dünne haut der erde - unsere böden

SONDERAUSSTELLUNG im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, 2. OG, Wolfgang-Steubing-Saal
20. Januar bis 13. August 2017

 

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Foto: Gitschmann

Alle vier Jahre verliert Europa fruchtbaren Boden in der Größenordnung der Insel Mallorca durch Erosion oder Versiegelung. Flächen, die dringend für die Landwirtschaft und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen benötigt werden. Doch was ist Boden eigentlich, welche Lebewesen bewohnen ihn und welchen Nutzen bringt er dem Menschen? In einer neuen Sonderausstellung informiert das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zum 200jährigen Jubiläum der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung über die Welt unter unseren Füßen.

Dass unsere Böden vielfältiger und interessanter sind als auf den ersten Blick erscheint, zeigen die Kuratoren dabei mit einem Trick: Beim Betreten der Ausstellung schrumpft der Besucher auf die Größe einer Landassel und taucht in die kaum wahrnehmbare Mikrowelt des Bodens ein. Mit vergrößerten Modellen von Springschwänzen, Milben oder Saftkuglern lässt sich die Tierwelt unserer Böden so bis ins Detail entdecken. 3D-Modelle, mikroskopische Abbildungen, interaktive Elemente, Filme und Multimediaeinheiten ermöglichen einen genaueren Blick auf die „dünne Haut der Erde“.

Die Ausstellung beschränkt sich nicht nur auf das Leben im Boden. Von der Vorstellung der verschiedenen Bodentypen und der Bodenforschung über Informationen zur Bodenbelastung durch den Menschen und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Bodennutzung – die lebenswichtige Ressource wird in vier Themenkammern (der Kammer des Lebens, der Krümel, des Wissens und der Kammer des Schreckens) in all seinen verschiedenen Facetten beleuchtet. Im Gang der Hoffnung werden positive Beispiele dafür gegeben, was Menschen weltweit für den Bodenschutz tun.

"Die dünne Haut der Erde - Unsere Böden" kann nur in Verbindung mit der Dauerausstellung besichtigt werden. Kombiticket „Dünne Haut der Erde“: 9 Euro für Erwachsene, 4,50 Euro für Kinder und Jugendliche (6 - 15 Jahre) sowie 23 Euro für Familien (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder).

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie auf unserer Jubiläumsjahr-Seite www.200JahreSenckenberg.de



Helgolands verborgene Meeresschätze

28. Oktober 2016 bis 22. Januar 2017
2. OG - Es wird nur der Museumseintritt erhoben

 Helgoland Austellung (c)Senckenberg

 

Seehundkolonien, zollfreies Einkaufen und die „Lange Anna“ – Deutschlands einzige Hochseeinsel hat einiges zu bieten. Noch viel größer ist allerdings die Vielfalt am und im Wasser: Die unverwechselbare Flora und Fauna, die sich rund um die endlosen Wattlandschaften und schroffen Felsklippen Helgolands entwickeln konnte, hat der Biologe und Fotograf Klaus Janke in farbenprächtigen und detailreichen Aufnahmen eingefangen. Ergänzt werden die Fotos durch Ausstellungsstücke aus den Sammlungen des Senckenberg Naturmuseums.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem gemeinnützigen Förderverein Museum Helgoland e.V..





 


„8 ObjektE, 8 Museen – eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen“

07. November 2016 bis 30. Juni 2017 im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Modell einer an Kartoffelfäule erkrankten Kartoffel.  Foto: Senckenberg
Modell einer an Kartoffelfäule
erkrankten Kartoffel.Foto: Senckenberg

 

Die Kartoffelfäule ist eine gefürchtete Pflanzenkrankheit. Ein Begriff ist sie vielen vor allem im Zusammenhang mit der „Großen Hungersnot“ in Irland von 1845. Doch auch im 21. Jahrhundert vernichtet sie noch in jedem Jahr ca. 20 Prozent der weltweiten Ernte. Durch die Analyse teilweise historischer Proben konnten mittels neuester Untersuchungsmethoden die Veränderung und Verbreitung des Erregers ermittelt werden.

Mit dem Themenjahr „die beste der möglichen Welten“ begeht die Leibniz-Gemeinschaft das Leibniz-Jahr 2016 (370. Geburtstag und 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz).
Mit dem Themenjahr „die beste der möglichen
Welten“ begeht die Leibniz-Gemeinschaft
das Leibniz-Jahr 2016 (370. Geburtstag
und 300. Todestag von Gottfried Wilhelm
Leibniz).

Die Geschichte der Pflanzenkrankheit und der dazugehörigen Forschung stellt das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt anhand eines neuen Ausstellungsprojekts vor. Präsentiert wird dieses im Rahmen der simultanen Ausstellung „8 Objekte, 8 Museen“ anlässlich des Leibniz Jahres 2016, bei der unterschiedliche Objekte aus den acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft auf einem interaktiven Tisch zu sehen sein werden.

https://die-welt-baut-ihr-museum.de