Naturmuseum Frankfurt

Sonderausstellungen

Die Dünne haut der erde - unsere böden

SONDERAUSSTELLUNG im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, 2. OG, Wolfgang-Steubing-Saal
20. Januar bis 23. Juli 2017

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Foto: Gitschmann

Alle vier Jahre verliert Europa fruchtbaren Boden in der Größenordnung der Insel Mallorca durch Erosion oder Versiegelung. Flächen, die dringend für die Landwirtschaft und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen benötigt werden. Doch was ist Boden eigentlich, welche Lebewesen bewohnen ihn und welchen Nutzen bringt er dem Menschen? In einer neuen Sonderausstellung informiert das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt zum 200jährigen Jubiläum der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung über die Welt unter unseren Füßen.

Dass unsere Böden vielfältiger und interessanter sind als auf den ersten Blick erscheint, zeigen die Kuratoren dabei mit einem Trick: Beim Betreten der Ausstellung schrumpft der Besucher auf die Größe einer Landassel und taucht in die kaum wahrnehmbare Mikrowelt des Bodens ein. Mit vergrößerten Modellen von Springschwänzen, Milben oder Saftkuglern lässt sich die Tierwelt unserer Böden so bis ins Detail entdecken. 3D-Modelle, mikroskopische Abbildungen, interaktive Elemente, Filme und Multimediaeinheiten ermöglichen einen genaueren Blick auf die „dünne Haut der Erde“.

Die Ausstellung beschränkt sich nicht nur auf das Leben im Boden. Von der Vorstellung der verschiedenen Bodentypen und der Bodenforschung über Informationen zur Bodenbelastung durch den Menschen und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Bodennutzung – die lebenswichtige Ressource wird in vier Themenkammern (der Kammer des Lebens, der Krümel, des Wissens und der Kammer des Schreckens) in all seinen verschiedenen Facetten beleuchtet. Im Gang der Hoffnung werden positive Beispiele dafür gegeben, was Menschen weltweit für den Bodenschutz tun.

"Die dünne Haut der Erde - Unsere Böden" kann nur in Verbindung mit der Dauerausstellung besichtigt werden. Kombiticket „Dünne Haut der Erde“: 9 Euro für Erwachsene, 4,50 Euro für Kinder und Jugendliche (6 - 15 Jahre) sowie 23 Euro für Familien (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder).

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie auf unserer Jubiläumsjahr-Seite www.200JahreSenckenberg.de



Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung - 200 Jahre Leidenschaft für Natur und Forschung

Jubiläums-Sonderausstellung, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
29. Juni 2017 – Februar 2018

1907 Senckenbergianium (c) Senckenberg

Ob als beliebtes Ausflugsziel, wichtiger Arbeitgeber oder Akteur weltweit führender Forschung – seit 200 Jahren prägt Senckenberg das Leben in Frankfurt.

Gegründet 1817 von Frankfurter Bürgern, erforscht die Gesellschaft die Vielfalt des Lebens und vermittelt das gewonnene Wissen einer breiten Öffentlichkeit, vor allem durch ihre Naturmuseen. Im Jubiläumsjahr 2017 präsentiert eine eigens erstellte Aus­stellung die Highlights der Geschichte Senckenbergs aus der Forschungsperspektive.

Die Ausstellung wurde gemein­sam mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt und dem Historischen Museum Frankfurt entwickelt.

 

Faszination Vielfalt – Forschung für Ihr Leben

Jubiläums-Sonderausstellung, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
30. September 2017 – 5. August 2018
2. OG, Wolfgang-Steubing-Saal

Flyer Sonderausstellung Faszination Vielfalt

Die Senckenberg- Gesell­schaft erforscht seit 200 Jahren die Vielfalt der belebten und unbelebten Natur. Dafür sammelt und bewahrt sie biologische und geologische Objekte. Rund 40 Millionen sind es bisher – und es werden jedes Jahr mehr.

Anlässlich des Jubiläumsjahres 2017 öffnet Senckenberg diese umfang­reichen Archive der Natur. Pflanzen, Tiere, Pilze, Mikroorga­nismen, Gesteine, Mineralien und sogar Meteorite: Die Jubiläums­-Sonderausstellung zeigt einen beeindruckenden Ausschnitt aus dieser Vielfalt, der „Geobiodiversität“.

Etwa 6.000 Objekte – vom winzigen Käfer bis zum Okapi, von seltenen Pflanzen bis zu außergewöhnlichen Fossilien – sind in einer 15 Meter breiten und über vier Meter hohen Vitrine dicht an dicht zu bestaunen. Vom Marianengraben in der Tiefsee bis zum Mount Everest können Besucher zudem unterschiedlichste Ökosysteme erleben.

 



 


 

„8 ObjektE, 8 Museen – eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen“

07. November 2016 bis 30. Juni 2017 im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Modell einer an Kartoffelfäule erkrankten Kartoffel.  Foto: Senckenberg
Modell einer an Kartoffelfäule
erkrankten Kartoffel.Foto: Senckenberg

 

Die Kartoffelfäule ist eine gefürchtete Pflanzenkrankheit. Ein Begriff ist sie vielen vor allem im Zusammenhang mit der „Großen Hungersnot“ in Irland von 1845. Doch auch im 21. Jahrhundert vernichtet sie noch in jedem Jahr ca. 20 Prozent der weltweiten Ernte. Durch die Analyse teilweise historischer Proben konnten mittels neuester Untersuchungsmethoden die Veränderung und Verbreitung des Erregers ermittelt werden.

Mit dem Themenjahr „die beste der möglichen Welten“ begeht die Leibniz-Gemeinschaft das Leibniz-Jahr 2016 (370. Geburtstag und 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz).
Mit dem Themenjahr „die beste der möglichen
Welten“ begeht die Leibniz-Gemeinschaft
das Leibniz-Jahr 2016 (370. Geburtstag
und 300. Todestag von Gottfried Wilhelm
Leibniz).

Die Geschichte der Pflanzenkrankheit und der dazugehörigen Forschung stellt das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt anhand eines neuen Ausstellungsprojekts vor. Präsentiert wird dieses im Rahmen der simultanen Ausstellung „8 Objekte, 8 Museen“ anlässlich des Leibniz Jahres 2016, bei der unterschiedliche Objekte aus den acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft auf einem interaktiven Tisch zu sehen sein werden.

 

 

 

 

EVOLUTION DES FLUGEs

Kooperationsausstellung des Senckenberg Naturmuseums und der Fraport AG, Skyline Plattform Terminal 2, Flughafen Frankfurt 

ab 26. Januar 2017     

Etwa 200.000 Menschen kommen jeden Tag zum Frankfurter Flughafen. Die meisten um zu reisen, zu arbeiten, einzukaufen oder Essen zu gehen. In Kooperation mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung bietet die Fraport AG jetzt eine neue Attraktion: Die Sonderausstellung „Evolution des Fluges“. Highlight sind zwei lebensgroße Nachbildungen von Flugsauriern sowie ein Fischsaurier, die unter der luftigen Deckenkonstruktion schweben.

Unter den Urzeitriesen werden auf zwei „Sciencecubes“ in Texten, Bildern und Filmen faszinierende Fakten zum Thema Fliegen präsentiert. So waren es Insekten, die sich vor 400 Millionen Jahren als erste Lebewesen in die Lüfte begaben, bevor Reptilien, Vögel und Säugetiere ihnen folgten. Der Mensch ließ sich von den Bauplänen der Natur inspirieren und entwickelte verschiedene Fluggeräte. Der Propeller eines Hubschraubers erinnert zum Beispiel stark an Libellen, die eine erstaunliche Flugleistung erbringen. Ihre Beschleunigung entspricht dem dreißigfachen Wert der Erdbeschleunigung und erreicht damit weit mehr als ein moderner Kampfjet. Die Tragflächen von Flugzeugen sind ein Geniestreich der Ingenieurskunst und inspiriert von Flugsaurier-, Fledermaus- und Vogel-Flügeln. Diese können Reisende heutzutage am Flughafen beim Starten und Landen beobachten. Die „Evolution des Fluges“ bietet viele weitere dieser Phänomene und zeigt, dass Fliegen nicht nur in der Luft, sondern auch im Wasser möglich ist.

Foto Fraport Ag
Foto:Fraport AG

Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet und  befindet sich im Bereich der Skyline-Plattform in Terminal 2. Regelmäßig führen Guides des Senckenberg Naturmuseums durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen erhalten sie unter:
https://www.frankfurt-airport.com/de/reisen/rund-um-den-flug.detail.suffix.html/article/faszination-airport/events---airlebnis/ausstellung-evolution-des-fluges.html

        

                                                                                                                                                                 

 

 

https://die-welt-baut-ihr-museum.de