Senckenberg Forschung

Wilhelmshaven

 BIK-F

 
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 Biodiversitätsverlust und Klimawandel gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie beeinflussen sich gegenseitig – um sie zu verstehen, muss die Forschung beide Felder einbeziehen. Genau dies tut das LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), das 2008 als Joint Venture der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main gegründet wurde. In einem interdisziplinären Team erforschen hier über 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Biodiversität und Klima. Das Spektrum der eingesetzten Methodik reicht dabei von satellitengestützter Fernerkundung bis zu molekularbiologischen Analysen einzelner Organismen.

Am BiK-F werden regionale wie globale, vergangene wie gegenwärtige, geologische, evolutive sowie ökologische Ereignisse und Prozesse dokumentiert und analysiert. Die untersuchten Lebensräume umfassen terrestrische, limnische und marine Systeme. Auf der Grundlage der Ergebnisse und Modellierungen erarbeitet das Zentrum Zukunftsprojektionen und Entscheidungsgrundlagen und trägt damit auch zur Umsetzung internationaler Abkommen bei.  

Biosphere AG

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Die Biosphere AG ist mit dem Jade Innova­tionsZentrum regionaler Ankerpunkt für die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirt­schaft und bietet ideale Bedingungen für Start-ups und junge Unternehmen in Wilhemshaven und Umgebung.

Inhaltlich ist das Jade InnovationsZentrum auf die Bereiche Medizin, Mariti­mes, Biotechnologie, Naturwissenschaften und Technik ausgerichtet, wobei biotech­nologische Unternehmen Vorrang genießen.

Senckenberg am Meer ist Kooperationspartner in SUM4-Tech, einem Netzwerk für Sensor- und Messtechnik, Bereiche Meer, Umwelt und Mobilität.

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover

 Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover (BGR)   Die Kooperation von Senckenberg am Meer mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover (BGR) kam im Jahr 2010 durch die Untersuchung der deutschen Manganknollen-Lizenzgebiete im äquatorialen Pazifik zustande.

Die BGR untersucht essentielle geologische Aspekte zur Bewertung des Potentials der deutschen Lizenzgebiete im Hinblick auf Rohstoffabbau. Hintergrund des Projektes ist ein Vertrag zwischen der BGR und der Internationalen Seebodenbehörde (ISA), welcher die Erhebung von ökologischen Daten vorschreibt. Untersuchungen zur benthischen Biodiversität sind dabei ein wichtiger Teil des Projektes, mit welchem das Senckenberg am Meer von der BGR beauftragt wurde.

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  

Die langjährige Kooperation von Senckenberg am Meer mit der
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde im Jahr 2001 durch die gemeinsame Berufung von Prof. Dr. Pedro Martínez Arbizu als Professor für „Marine Biodiversität“ und als Leiter des Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung in Wilhelmshaven weiter verstärkt.

Wissenschaftler  beider Abteilungen von Senckenberg am Meer bieten an der Universität Oldenburg Lehrveranstaltungen an und betreuen studentische Abschlußarbeiten. Die Gründung des DZMB im Jahr 2000 ist durch eine Kooperation von Senckenberg mit den Universitäten Oldenburg und Hamburg ermöglicht worden.

Diversitas DEUTSCHLAND e.V. 

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 DIVERSITAS Deutschland e. V. befasst sich mit den Fragestellungen der Biodiversitätsforschung sowie mit gesellschaftsrelevanten Problemen des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung von Biodiversität und der auf ihr beruhenden ökosystemaren Produkte und Leistungen.

Zu den Hauptzielen von DIVERSITAS Deutschland e. V. gehören die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung sowie die Ausbildung von Studenten und Nachwuchswissenschaftlern. Die Förderung innovativer und interdisziplinär ausgerichteter Forschungsansätze und -infrastruktur sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Biodiversitätsforschung soll vor allem durch intensiven Austausch innerhalb der wissenschaftlichen Community und durch den Auf- und Ausbau von Kooperationsmöglichkeiten in enger Anbindung an internationale Aktivitäten erfolgen.

Konsortium Deutsche Meeresforschung

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 Das Konsortium Deutsche Meeresforschung ist ein eingetragener Verein mit fünfzehn Mitgliedern, d.h. allen großen Forschungsinstituten und Einrichtungen von Universitäten auf den Gebieten der Meeres-, Polar- oder Küstenforschung.

Hauptanliegen sind
    * die Förderung der Wissenschaft und Forschung, insbesondere aller Belange der deutschen Meeresforschung einschließlich der meereswissenschaftlichen Polarforschung sowie der Küstenforschung,
    * die Intensivierung der verbindlichen Kooperation der beteiligten Institutionen und die Entwicklung gemeinsamer Forschungsprogramme,
    * die Intensivierung der Zusammenarbeit innerhalb der deutschen, europäischen und internationalen Meeresforschung hinsichtlich der verbindlichen Koordination, Planung und Ausrichtung der Forschungsprogramme - insbesondere bei Planung, Betrieb und Nutzung großer Infrastruktur
    * die Interessen der Meeresforschung gegenüber nationalen Entscheidungsträgern und der Europäischen Union sowie gegenüber der Öffentlichkeit einheitlich und gemeinsam zu vertreten.


Leibniz-Gemeinschaft

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 Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz "Leibniz-Gemeinschaft", vereint heute unter ihrem Dach 87 Einrichtungen, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Rund 7.100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschafts-, Raumwissenschaften und Lebenswissenschaften ebenso wie in der Mathematik, den Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Umweltforschung. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute ca. 16.100 Menschen bei einem Jahresetat von 1,3 Milliarden Euro.

Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet sich durch die große Vielfalt der in den Instituten bearbeiteten Themen ebenso wie durch ihre dezentrale Organisationsform aus: Ihre Einrichtungen sind in den meisten Fällen wissenschaftlich und organisatorisch unabhängig. Sie betreiben strategische, themenorientierte Forschung. Ihr Anspruch orientiert sich immer an wissenschaftlicher Exzellenz sowie gesellschaftlicher Relevanz.

Damit nimmt die Leibniz-Gemeinschaft Bezug auf ihren Namensgeber Gottfried Wilhelm Leibniz, mit dem sich die Vorstellung eines der größten Universalgelehrten verbindet. In diesem Sinne arbeiten die außeruniversitären Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen interdisziplinär. Sie stellen wissenschaftliche Dienstleistungen und eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung und kooperieren mit Hochschulen, Einrichtungen anderer Wissenschaftsorganisationen sowie Wirtschaftsunternehmen.

Auf den Punkt gebracht:
„Theoria cum praxi: Wissenschaft zum Nutzen und Wohl der Menschen“.

 
MARUM, Universität Bremen

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 Das MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden und eingebunden in internationale Projekte die Rolle des Ozeans im System Erde – insbesondere in Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen  zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane.

Das MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und den Exzellenzcluster "Der Ozean im System Erde".


Nordwest-Verbund Meeresforschung e.V.

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 Im Dezember 2007 gründeten bremische und niedersächsische Forschungseinrichtungen den "Nordwest-Verbund Meeresforschung". Ziel ist es, die Meeresforschungseinrichtungen der Region langfristig besser als bislang miteinander zu verzahnen. Gleichzeitig versteht sich der Verbund als kompetenter Ansprechpartner der Meereswissenschaften auf landespolitischer Ebene unter dem Dach des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM).

Getreu dem Motto Mehrwert durch Kooperation setzt der Verbund auf Synergieeffekte. Forschungsvorhaben sollen gemeinsam geplant und durchgeführt sowie modernste Meeresforschungstechnologien abgestimmt genutzt und weiterentwickelt werden. Dabei sollen insbesondere auch Transferprojekte mit der Wirtschaft angestoßen werden. Als ersten konkreten Schritt wollen die Partner ein "Kompetenzzentrum Nordsee" einrichten.  

Universität Hamburg

 Universität Hamburg   Mit der Universität Hamburg verbindet Senckenberg am Meer eine enge Kooperation: Mitarbeiter des Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung arbeiten sowohl am Standort Wilhelmshaven als auch an der Universität Hamburg am Zoologischen Museum des Biozentrum Grindel.

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Angelika Brandt (Universität Hamburg) wird am DZMB insbesondere die Antarktis- und Tiefseeforschung vorangetrieben. Die Gründung des DZMB im Jahr 2000 ist durch eine Kooperation von Senckenberg mit den Universitäten Hamburg und Oldenburg ermöglicht worden.

 

 

https://die-welt-baut-ihr-museum.de