Senckenberg Forschung

Langzeitstudien zur Tierwelt der Nordsee

Die Forschungsarbeiten, die die  Biodiversität der Nordsee erfassen und beschreiben, haben eine starken Langzeitaspekt. Durch die aufgrund der Forschungsstation in Wilhelmshaven ständige Anwesenheit vor Ort können kontinuierlich Proben genommen werden. Dies erlaubt ein vertieftes Verständnis für die zeitliche Dynamik und Variabilität der Faunen, ermöglicht aber auch erst Zeitreihenanalysen. Solche sind von Bedeutung, wenn es um das Erkennen der Gerichtetheit von Prozessen geht. In der Global Change-Forschung und Umweltforschung ist es notwendig, gerichtete Prozesse von rein stochastischer Variabilität unterscheiden zu können. Dies kann nur dann gelingen, wenn Langzeituntersuchungen auf Dauerstationen die Grundlage hierfür legen. Ein wichtiger Aspekt der senckenbergischen Nordseeforschung ist daher die Aufrechterhaltung solcher Zeitreihen und ihre Auswertung. Neben der reinen Erfassung der Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Korrelation mit Umweltfaktoren, wie es zum Beispiel im Rahmen der biometeorologischen Projekte hervorragend gelingt, werden häufige Arten der Deutschen Bucht  in ihrer speziellen Biologie und Ökologie untersucht, da sich nur so die Änderungen wirklich verstehen lassen.

Größere Einzelprojekte im Rahmen der Langzeituntersuchungen ermöglichen uns die Erfassung eines Gesamtbildes, es handelt sich derzeit um:

Marine Biometeorologie im Bereich der Deutschen Bucht (Plankton)

Langzeitreihe Norderney

Langzeitreihe  Doggerbank

 

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