Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

2012

6. Februar 2012

„Der Ingenieur im Watt und die Meiofauna“... 

... heißt der Artikel von Dr. Gritta Veit-Köhler, Jutta Kuhnert und Dr. Nils Volkenborn, der im Mai 2010 in unserer populärwissenschaftlichen Senckenberg-Mitgliederzeitschrift „Natur – Forschung – Museum“ erschien. Die Wissenschaftler von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und der Wattenmeerstation Sylt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung beschreiben in ihrem Artikel, welche Bedeutung einzelne Arten – wie beispielsweise der Wattwurm – für ein ganzes Ökosystem haben. Je nachdem, ob Wattwürmer im Watt anwesend sind oder nicht, verändert sich das Sediment und mit ihm die Artenzusammensetzung der kleinsten mehrzelligen Wattbewohner, der Meiofauna. Insbesondere die ca. 0,5 mm großen Ruderfußkrebse haben ohne den Nahrungskonkurrenten Wattwurm mehr zu fressen. Ihre Population ist im Durchschnitt zwar nicht größer, aber jünger, und auch ihr Artenreichtum nimmt leicht zu.

Für ihren anschaulichen Artikel wurden die Autoren am 6.2.2012 mit dem von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung gestifteten „Hanns Christian Schroeder-Hohenwarth-Preis“ ausgezeichnet. Der Sieger-Artikel wird jährlich durch eine Umfrage bei den Mitgliedern der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ermittelt.

Preisträger 2012

v.l.n.r.: Dietmar Schmid, Dr. Gritta Veit-Köhler, Carina Dressler, Sigrid Springorum, Prof. Volker Mosbrugger

 

Der Ingenieur im Watt

 

Den Artikel können Sie hier herunterladen.

 

 


 

 

https://die-welt-baut-ihr-museum.de