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Senckenberg Forschung

Frankfurt am Main
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Stundenplan und Ausbildungsthemen:

Hauptfächer sind Zoologie (4 Wochenstunden), Botanik (4 Wochenstunden), Geologie-Paläontologie (4 Wochenstunden) und Sozialkunde (2 Wochenstunden), die in der ersten Wochenhälfte unterrichtet werden [alle Angaben in Zeitstunden].

Epochal werden folgende Nebenfächer unterrichtet: Chemie, wissenschaftliches Zeichnen.

Hinzu kommen Kompaktkurse in: geologisch-paläontologische Techniken (Abformen, Schleifen), Rasterelektronenmikroskopie, Fotografie, Herbartechnik, Insekten-Präparation, Kleinsäuger-Präparation. Ebenso Geländepraktika in Limnologie (1 Woche, Gelnhausen), terrestrische Ökologie (1 Woche, Gelnusen) und Meereskunde (2 Wochen, Wilhelmshaven), sowie eine Anzahl kleinerer Tagesexkursionen in den Hauptfächern.
Lernziel ist eine möglichst breite Ausbildung in allen Gebieten der speziellen Zoologie und Paläozoologie sowie speziellen Botanik und Paläobotanik sowie die Grundlagen der Geologie. Besondere Berücksichtigung finden sammlungstechnisch zu berücksichtigende Methoden.

In der verbleibenden Zeit (i. d. R. zweite Wochenhälfte) findet eine praktische Ausbildung in den Sektionen des Hauses statt. Dazu werden die Schüler/innen für jeweils 3 Monate einer Sektion zugewiesen, und arbeiten dort in allen anstehenden Aufgabenstellungen mit. Zum Ende der Ausbildung wird von den Schülern/innen eine Prüfungssektion gewählt, in der die praktische Prüfung abzulegen ist.  

Prüfungsthemen und Prüfungsordnung:

Während die Ausbildung privat ist, schließt sie mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab. Zu dieser Prüfung können auch zusätzliche Kandidaten/innen zugelassen werden, wenn sie entsprechende Vorkenntnisse nachweisen können. Zuständige Behörde ist zur Zeit das Staatliche Schulamt für die Stadt Frankfurt a. M., das auch die Schulaufsicht führt und auch den Prüfungsvorsitzenden stellt. In allen Hauptfächern ist eine schriftliche Prüfung abzulegen. Hinzu kommt eine praktische Prüfungsarbeit in der gewählten Prüfungssektion. Mit einer Woche Abstand schließt sich eine mündliche Prüfung in den Hauptfächern sowie Museums- und Präparationstechnik an. Jede/er Kandidat/in muss in mindestens 2 Fächern mündlich geprüft werden. Am Ende dieses Prüfungstages wird das Gesamtergebnis der Prüfung bekannt gegeben. Wird die Prüfung in einem Fach nicht bestanden, kann dieses Fach nach frühestens einem halben, spätestens aber nach einem Jahr wiederholt werden. Bei Nichtbestehen in mehr als einem Fach, kann die gesamte Prüfung frühestens nach einem, spätestens nach fünf Jahren wiederholt werden. Es ist nur eine einmalige Wiederholung zulässig.