Naturmuseum Frankfurt

Wunderkammer Wissenschaft

Wunderkammer Wissenschaft
Der Anfang aller Weisheit ist die Verwunderung
(Aristoteles)

 15. mai bis 2. juni 2012
 Haupthaus senckenberg naturmuseum

 

 

Wissenschaft
© Helmholtz (Ernst Fesseler)

Teilchenbeschleuniger, Forschungssatelliten, Rasterelektronenmikroskope und andere wissenschaftliche Großgeräte liefern immer präzisere Einblicke in die Materie, die uns umgibt. Sie helfen, unsere oft rätselhafte Welt besser zu verstehen – und muten dabei selbst wie wundersame Gestalten an. Die Ausstellung „Wunderkammer Wissenschaft“ der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Forschungsorganisation Deutschlands, lädt mit rund 500 akustisch untermalten bewegten und bewegenden Bildern in die faszinierende Welt der Wissenschaften ein. Mit ihren Wissenschaftsbildern will die Ausstellung an den ursprünglichen Impuls des Erforschens anknüpfen – das Staunen über das Wunderbare unserer Welt, die Neugier und das Fragen nach ihrer Entstehung, Entwicklung und Zukunft.   

 In den Kunst- und Raritätenkabinetten der Renaissance und des Barocks waren es bizarre Objekte der Natur, Wissenschaft und Kunst, die von Handelsreisen und Entdeckungsfahrten mitgebracht, ausgestellt und erforscht wurden. Diesen „Wunderkammern“ lag das Bestreben zugrunde, das große Universum im Kleinen abzubilden, um es verstehen zu lernen. Sie bildeten die Keimzellen der ersten wissenschaftlichen Sammlungen und Museen.

Heute ermöglichen moderne Bildgebungsverfahren Einblicke in unsichtbare Nanowelten oder Nahaufnahmen ferner Planeten, machen Stoffwechselaktivitäten von Pflanzen und Molekülstrukturen sichtbar. Die Wanderausstellung zeigt aktuelle Wissenschaftsbilder aus den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Präsentiert werden mit unterschiedlichen Techniken erzeugte Bilder und Simulationen aus der täglichen Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Aufnahmen von technischen Geräten und Werkzeugen, die sonst nur wenigen Helmholtz-Mitarbeitern vorbehalten sind.

 Es wird nur der Museumseintritt erhoben.

 

https://die-welt-baut-ihr-museum.de