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world of biodiversity

Naturmuseum Frankfurt

Bernhard Grzimeks und sein Erbe
 

Bernhard Grzimek und sein Erbe für Frankfurt und die Welt –
40 Jahre Welterbekonvention

 
 05. bis 19. Juli 2012 

 

KfW-AusstellungManche Schätze der Natur umgibt eine besondere Magie. Es sind einzigartige Lebensräume von beeindruckender Schönheit und unbezahlbarem Wert. Seit 40 Jahren zeichnet die UNESCO außergewöhnliche Naturstätten als „Welterbe“ aus. Die Sonderausstellung „Bernhard Grzimek und sein Erbe für Frankfurt und die Welt – 40 Jahre Welterbekonvention“ präsentiert 14 der aktuell 19 Weltnaturerbestätten der UNESCO, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit BMZ in 13 Partnerländern gefördert werden. Dazu gehört auch die Serengeti, die durch den Einsatz Bernhard Grzimeks (1909 – 1987) und seines Sohnes Michael zum Schutz der Arten und der Vielfalt bekannt ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die nicht nur in Frankfurt noch sehr lebendige Erinnerung an das Vermächtnis des langjährigen Direktors des Frankfurter Zoos, Bernhard Grzimek. Für seine Verdienste für den Schutz der Natur und der Tierwelt wurde er schon zu Lebzeiten vielfach ausgezeichnet – als erster Deutscher nach dem Krieg erhielt er 1960 einen Oscar für seinen ebenso bemerkenswerten wie aufrüttelnden Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“. Die Original-Auszeichnung ist in der Ausstellung zu sehen. Flankiert wird sie von einem „Bambi“ und einer „goldenen Kamera“, die Grzimek für die Fernsehserie „Ein Platz für Tiere“ erhielt. In der Ausstellung werden eindrucksvolle Farbfotografien der Weltnaturerbestätten gezeigt, ergänzt durch Tierpräparate des Senckenberg Naturmuseum sowie originale Urkunden, Fotos und Gebrauchsgegenstände von Bernhard Grzimek.

Die Ausstellung ist vom 5. bis 19. Juli 2012 im Saal der Wale und Elefanten des Senckenberg Naturmuseums zu sehen. Es wird nur der Museumseintritt erhoben.
Die Ausstellung wurde kuratiert von der KfW Bankengruppe in Kooperation mit dem Palmengarten Frankfurt, dem Senckenberg Naturmuseum und dem Frankfurter Zoo.