[Navigation überspringen]
DZMB
Deutsches Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung
 
Forschung

Forschung


Deutsches Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung

© Senckenberg - Armin Rose (Das DZMB Gebaeude Wilhelmshaven)

Das Deutsche Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung DZMB

wurde im Jahre 2001 als neue Abteilung des Forschungsinstituts Senckenberg gegründet. Ziel des international tätigen DZMB ist es, die taxonomische und systematische Forschung an Meeresorganismen zu stärken und die Erfassung der Lebensvielfalt in den Ozeanen voranzutreiben. Die Weltmeere bergen eine außerordentlich große Artenvielfalt, die auch heute noch weitgehend unbekannt ist, denn obwohl fast drei Viertel der Erdoberfläche von Ozeanen bedeckt ist, sind sechs mal mehr Landlebewesen als Meeresorganismen bekannt.
Die großen Forschungsziele des DZMB umfassen daher die Taxonomie und die Systematisierung der marinen Lebensformen.

Das DZMB ist an den Standorten Wilhelmshaven, Hamburg und Sylt vertreten. 

© Senckenberg - (a.potter)


Neben Untersuchungen zur Entstehung der heutigen Vielfalt werden die Gründe der räumlichen und zeitlichen Veränderungen der Biodiversität in den Weltozeanen erforscht und neue Methoden der Biodiversitätsforschung entwickelt. Spezielle Schwerpunkte legt das DZMB dabei auf die Tiergruppen der Meio- und Makrofauna des Benthos, die Tiere und Pflanzen des Planktons und die ökologische Biodiversitätsforschung.
Weltweit werden von den Mitarbeitern des DZMB Forschungprojekte durchgeführt, jedoch ist das derzeitige Hauptarbeitsgebiet die lichtlose Tiefsee. Mit der Koordination des internationalen Großprojektes CeDAMar (Census of the Diversity of Abyssal Marine Life) zur Erforschung der großen Tiefseebecken in 4000 bis 5000 Metern Tiefe will das DZMB an der Spitze eines internationalen Expertenteams herausfinden, wie viele Arten in diesen Ebenen leben, wie weit sich ihre geographische Verbreitung erstreckt und welchen Beitrag diese gigantischen Gebiete zur Artenvielfalt der Weltozeane leisten.

 

Letzte Aktualisierung: 10.08.2005