Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt

Quartäre Makrofloren

Kseniia Ashastina

Doktorandin 


Tel.
+49 (0) 3643 - 49309 3357
Fax +49 (0) 3643 - 49309 3352

Kseniia Ashastina 

 

Universitäre Ausbildung 

2011-2013

Master of Science for Applied Polar and Marine Sciences, POMOR Master Program, double degree awarded by the University of St.Petersburg, Russia and the University of Hamburg, Germany.

2006-2011

Diploma of specialist in geography: St. Petersburg State University Faculty of Geography and Geoecology, Russia.

   

Publikationen


ASHASTINA, K., SCHIRRMEISTER, L., FUCHS, M. & KIENAST, F. (2017): Palaeoclimate characteristics in interior Siberia of MIS 6–2: first insights from the Batagay permafrost mega-thaw slump in the Yana Highlands. – Climate of the Past 13: 795-818 | doi: 0.5194/cp-13-795-2017.

ASHASTINA, K. & KIENAST, F. (2016): Geheimnisse im sibirischen Permafrost. – Senckenberg natur forschung museum 146 (9/10): 260-273; Frankfurt a. M.

Forschungsprojekt

Das Ende der pleistozänen Tundrensteppe – Wechselbeziehungen zwischen Vegetation, Klima und Großsäugern in Beringia während des Spätquartärs

 Bilderfries Projekt Tundrasteppe

Innerhalb der Projektgruppe 'Der Einfluss von Küstenliniendynamik, Klima und Beweidung auf die arktische Vegetation im Quartär' der Sektion Quartäre Makrofloren werden in dem Projekt die ökologischen Interaktionen von Klima, Vegetation und großen Pflanzenfressern in der Arktis während des Spätquartärs durch die Verknüpfung paläobotanischer Befunde mit Untersuchungen rezenter Pflanzengesellschaften in Jakutien (Russische Föderation) erforscht. Mithilfe permafrostkonservierter makroskopischer Pflanzenreste aus Permafrostaufschlüssen in den Einzugsgebieten von Jana und Kolyma wird die Struktur, Zusammensetzung und Dynamik der spätquartären Vegetation seit dem letzten Interglazial in Nordostsibirien rekonstruiert. Die Ergebnisse sollen einerseits mit ungestörten Pflanzengemeinschaften, andererseits mit stark beweideter rezenter Vegetation entlang des Hauptklimagradienten in Jakutien verglichen werden. Durch die Kombination beider Untersuchungsansätze soll der jeweilige Anteil von Klima und Beweidung an der Ausprägung der pleistozänen Vegetation im westlichen Teil Beringias identifiziert werden.

Im Rahmen des Projektes sind für die Jahre 2014 und 2015 Feldarbeiten in Jakutien geplant. Im Rahmen der ersten Expedition wurden für die Untersuchung fossiler Pflanzenreste sowie für sedimentologische Analysen bereits erfolgreich Proben von einem Permafrostaufschluss in der Nähe von Batagai genommen. Parallel dazu wurde im Rahmen eines Schwesterprojekts die Vegetation rezenter Reliktsteppen im Jana-Hochland durch die Arbeitsgruppe von Karsten Wesche (Senckenberg Görlitz) untersucht.

https://die-welt-baut-ihr-museum.de