Senckenberg Forschung

Wilhelmshaven

Aktuelles 2015

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Neues Paper in  Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology

20.05.2015

Ávila, S.P., Ramalho, R.S., Habermann, J.M., Quartau, R., Kroh, A., Berning, B., Johnson, M., Kirby, M.X., Zanon, V., Titschack, J., Goss, A., Rebelo, A.C., Melo, C., Madeira, P., Cordeiro, R., Meireles, R., Bagaço, L., Hipólito, A., Uchman, A., da Silva, C.M., Cachão, M., Madeira, J. (2015) Palaeoecology, taphonomy, and preservation of a lower Pliocene shell bed (coquina) from a volcanic oceanic island (Santa Maria Island, Azores). Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology, 430: 57-73.
DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.palaeo.2015.04.015

Im Rahmen der veröffentlichen Studie wurde eine Miozän-Pliozäne Schill-Ablagerung (Coquina) auf der Insel Santa Maria, der ältesten Insel des Azorenarchipels, im Hinblick auf ihre Entstehung und Erhaltung untersucht. Schill-Ablagerungen von vulkanischen Inseln der mittleren und höheren Breiten sind sehr selten. Dies wird vor allem auf die schmalen, hochenergetischen und teilweise steilen Inselschelfe und das Fehlen schützender Riffgürtel, im Vergleich zu ihren tropischen Vertretern, zurückgeführt. Beides schränkt das Erhaltungspotential von Schill-Ablagerungen im Flachwasser stark ein. Die Untersuchung des Vorkommens auf Santa Maria zeigte anhand der Integration taphonomischer, paläoökologischer und sedimentologischer Daten, dass zum einen die Ablagerung des Schills durch die paläogeographische Situation begünstigt und zum anderen die Erhaltung durch ihre schnelle Überlagerung durch vulkanische Tuffe und Vulkanite sichergestellt wurde. Erst durch die Heraushebung der Insel und die andauernde Rückschreitende Verwitterung wurde die Schill-Ablagerung wieder an der Küste freigelegt.

Die Studie ist im Rahmen des DFG-Projektes BE4459/1-1 "Magmatic and sedimentological evolution of oceanic Plateaus: constraints from the Azores" (Antragsteller: Dr. Christoph Beyer, Prof. Dr. Karsten M. Haase und Prof Dr. Andre Freiwald) durchgeführt worden.

 2015 Färber et al Publikation
 Neues Paper in PLOS ONE
 
20.04.2015

 

Färber, C., Wisshak, M., Pyko, I., Bellou, N., Freiwald, A. (2015): Effects of Water Depth, Seasonal Exposure, and Substrate Orientation on Microbial Bioerosion in the Ionian Sea (Eastern Mediterranean), PLoS ONE 10(4): e0126495

Die biologisch gesteuerte Erosion von Hartsubstraten, subsumiert unter dem Begriff "Bioerosion", ist ein wichtiger Prozess des marinen Karbonatkreislaufes und der Bildung von karbonatischen Sedimenten im Ozean.
In der aktuellen Studie wurde im Rahmen eines einjährigen Karbonatkreislaufexperimentes der Einfluss unterschiedlicher Wassertiefen, Expositionszeiten und Substratorientierungen auf Bioerosions- und Akkretionsprozesse im Ionischen Meer untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem im Flachwasser während der Sommermonate der Verlust von Karbonat durch Bioerosion die Produktion von Karbonat durch Akkretion übersteigt und somit für eine negative Bilanz des Karbonatbudgets sorgt. Verantwortlich hierfür sind unterschiedliche bohrende Mikroorganismen deren Spuren rasterelektronenmikroskopisch untersucht wurden. 

Die Studie ist ein Ergebnis des Senckenberg DFG Projektes DFG-WI 3754/2 "Integration kurz- und langzeitlicher Bioerosionsprozesse (Griechenland)“ (Projektleiter: Dr. Max Wisshak, Projektmitarbeiterin: Claudia Färber).

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 2015 Plakat Lange Nacht der Kultur in Wilhelmshaven

Lange Nacht der Kultur

Freitag der 13.März 2015


Zahlreiche Wilhelmshavener Einrichtungen präsentieren sich unter dem Motto "Freitag, der 13."

Es ist der 13. des Monats und ausgerechnet heute, an diesem Freitag, stehen wichtige Dinge an. Das kann ja nur schief gehen… Merkwürdig, wie wir ganz selbstverständlich an solchen Tagen vom Aberglauben heimgesucht werden und mit dem "Schlimmsten" rechnen. Dieser Aberglauben verbreitete sich in Deutschland erst vor etwa 60 Jahren und das nur, weil im Jahr 1957 der Stapellauf eines Öltankers verschoben wurde, der sonst auf einen "Freitag, den 13." gefallen wäre. Darüber machte sich ein Journalist einer großen deutschen Tageszeitung lustig und trug somit zur Verbreitung des Aberglaubens dieses gefürchteten Freitags bei.
Im Wattenmeer-Besucherzentrum präsentiert das SENCKENBERG Institut  Mystisches aus den Meeren.

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