Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut Müncheberg

Insekt des Jahres 2017
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Insekt des Jahres 2017

Kuratorium

Flyer und Plakate ab 1999

Kuratorium Insekt des jahres

Prof. Dr. Thomas Schmitt

Sekretariat

Editha Schubert

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15374 Müncheberg 
  
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Insekt des Jahres 2017

Insekt des Jahes 2017 - Die GottesanbeterinAm 29.11.2016 wurde in der Bundesgeschäftstelle des NABU in Berlin das Insekt des Jahes 2017 bekannt gegeben.

Der Schirmherr des Insekt des Jahres 2017 ist der  Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Würtemberg Franz Untersteller.

Flyer Insekt des Jahres 2017 - Gottesanbeterin

Poster Insekt des Jahres 2017 - Gottesanbeterin

Pressemeldung Insekt des Jahres 2017 - Gotteanbeterin

 

 

Grünes Weibchen in Lauerstellung. Foto: Prof. Dr. Thomas Schmitt, SDEI.


Vorkommen, Verbreitung und Lebensraum

Die Gottesanbeterin Mantis religiosa ist weit in Europa, Afrika und Asien verbreitet und wurde nach Nordamerika eingeschleppt. Bedingt durch die Klimaerwärmung ist sie in Mitteleuropa in Ausbreitung. Den Lebensraum dieses Insekts bilden sonnige, trockenwarme, meist in Südlage gelegene Gras- und Buschlandschaften, Halbtrockenrasen und Ruderalflächen mit lockerer Vegetation und ausreichendem Nahrungsangebot.

Von der Oothek zum adulten Insekt

In den Monaten August bis Oktober produzieren die Weibchen mehrere Eigelege, die Ootheken. Ab April oder Mai schlüpfen die Larven, die den adulten Tieren abgesehen von ihrer Größe und den noch fehlenden Flügeln recht ähnlich sehen. Sie ernähren sich von Beginn an ausschließlich räuberisch. Für die Paarung nähern sich die Männchen vorsichtig den Weibchen und springen auf ihren Rücken. Diese unmittelbare Nähe der Geschlechtspartner kann, wenn auch selten, dem Männchen den „Kopf kosten“. Zu Unrecht wird der Gottesanbeterin aber oft ein obligater Sexualkannibalismus nachgesagt.

Beutefang

Mantis religiosa pirscht sich an ihre Beute heran. Der folgende Fangschlag dauert nur ca. 50–60 Millisekunden. Aus den mit Dornen besetzten und wie ein Taschenmesser zusammenklappbaren Fangbeinen gibt es für die Beutetiere kein Entkommen. Die Nahrung besteht meist aus Insekten oder Spinnen und wird mit den Fangbeinen zum Mund geführt. Sie wird bei lebendigem Leib verspeist. Die Gottesanbeterin benötigt für ihre Beutezüge also kein Gift.

 Mantis und Beute

Nymphe beim Verzehr einer Singzikade.

Fotos: Prof. Dr. Thomas Schmitt, SDEI.

 

 

Mantis sitzende

 

 

Gelbes Weibchen der Gottesanbeterin.

 Mantis Häutung

Gottesanbeterin-Weibchen bei der Adult-Häutung,

Unterstützer des Insekt des Jahres 2017

Wir möchten uns an dieser Stelle unseren Unterstützern danken, die die Herausgabe des Flyers und des Plakats zum Insekt des Jahes 2017 ermöglicht haben.

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