Naturmuseum Frankfurt

BioKompass

Blick in die Zukunft: Bioökonomie im Museum

Das Forschungsprojekt BioKompass unterstützt den gesellschaftlichen Transformationsprozess hin zu einer Bioökonomie, d.h. einem auf Ökosystemleistungen basierenden Wirtschaftsmodells durch:

  1. die partizipative Entwicklung eines vertieften, umfassenden Verständnisses einer zukünftigen biobasierten Wirtschaftsweise in der Form von Zukunftsvorstellungen zur Bioökonomie unter Verwendung von Foresight-Ansätzen. Alternative Zukunftsvorstellungen zur Bioökonomie werden im Rahmen eines Szenarien-Prozesses unter Einbindung von Expert*innen und unterschiedlichen Stakeholdern entwickelt und im weiteren Verlauf des Vorhabens genutzt, um die Wahrnehmung des Themas in einer breiten Öffentlichkeit zu fördern und mit konkreteren Inhalten zu verknüpfen. Die Weiterentwicklung der Zukunftsbilder wird über den gesamten Projektverlauf von einem BIO-KOMPASS Beirat begleitet.
  2. die partizipative Entwicklung von Bildungsinhalten im Rahmen von Science Days (Talent Schools), Experience Days und einem Seminarkurs im Gymnasium.
  3. die Entwicklung und Erprobung innovativer Partizipations- und Kommunikationsformate für unterschiedliche Zielgruppen im Museumsbereich unter Nutzung von digitalen und analogen Darstellungsformaten und deren Ankopplung an bestehende Kommunikationsprozesse.
  4. eine begleitende Evaluation zur Unterstützung der Übertragbarkeit der Formate auf andere Transformationsprozesse. Durch spezifisch entwickelte Erhebungsinstrumente werden die Wirkungen der Formate in der Evaluation differenziert empirisch erfasst, ausgewertet, reflektiert und für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Formate genutzt. Zudem wird die Übertragbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse auf andere Partizipations- und Kommunikationsprozesse untersucht.

Das Projekt gliedert sich in verschiedene Teilprojekte und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Mehr zum Projekt und den Aktivitäten erfahren Sie unter www.senckenberg.de/biokompass.

Der Bereich Bildung und Vermittlung bringt das Thema dabei ins Frankfurter Naturmuseum:

Teilprojekt B – Museumspädagogik und Kommunikation

Der interaktive Ausstellungsbereich zur Bioökonomie im Senckenberg Naturmuseum, das Evolving Lab, ist der Kristallisationspunkt des Projektes. Hier fließen die Ergebnisse zusammen, werden weiterentwickelt und einem breiten Publikum kommuniziert. Partizipative Elemente ermöglichen es den Besuchenden, ihre Meinungen und Fragen in den Prozess einzubringen. Durch das Adressieren von Wechselwirkungen und Zielkonflikten in Zukunftsdialogen im Museum, im Internet und an weiteren Standorten werden Meinungsbildungsprozesse in der Gesellschaft unterstützt. Schüler*innen entwickeln in Workshops eigene Vermittlungsformate, wie z. B. Inhalte einer Augmented Reality-Anwendung im Museum. Führungen, Lehrmaterial sowie die Veröffentlichung über soziale Medien sorgen für eine zielgruppenspezifische Kommunikation in die Gesellschaft.

Kontakt:

Christina Höfling
Bereich Bildung und Vermittlung
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Tel.: 069/7542-1542
E-Mail: christina.hoefling@senckenberg.de

https://die-welt-baut-ihr-museum.de