Naturmuseum Frankfurt

Plateosaurus

 plateosaurus
Plateosaurus engelhardti (Flachechse)

Ordnung:  Echsenbecken-Dinosaurier (Saurischia)
Unterordnung:    Echsenfußartige (Sauropodomorpha)
Zwischenordnung:    Vorechsenfuß-Dinosaurier (Prosauropoda)
   
Nahrung:  Pflanzen
Gewicht:  ca. 2 Tonnen
Länge:  ca. 6 Meter
Alter:  220-210 Millionen Jahre (Ober-Trias)
   
Fundort:  Halberstadt (Sachsen-Anhalt)
im Senckenberg:  Original

 


Der älteste im Senckenbergmuseum ausgestellte Dinosaurier ist der Plateosaurus aus der Triaszeit. Gleichzeitig ist er auch einer der ersten Dinosaurier, der einen wissenschaftlichen Namen bekam: 1837 beschrieb der Frankfurter Paläontologe Hermann von Meyer den ersten Fund als Plateosaurus engelhardti. Von Meyer benannte ihn nach dem Arzt J. F. Engelhardt aus Nürnberg, der diese Knochen gefunden hatte.
Umfangreiche Funde aus Baden-Württemberg, Franken und Sachsen-Anhalt zeigen, dass Plateosaurier zu ihrer Zeit häufige Tiere waren, die vermutlich in Herden lebten. Die meisten Plateosaurus-Skelette fand man zwischen 1911 und 1932 in Trossingen, östlich von Villingen-Schwenningen. Aufgrund ihres häufigen Vorkommens in Baden-Württemberg wurden sie „schwäbische Lindwürmer" genannt. Die Prosauropoden waren nicht nur in Deutschland, sondern weltweit verbreitet. Sie gelten als die Vorläufer der Sauropoden, der späteren „Langhälse“.
Plateosaurier zählen zu den ersten bekannten Tieren dieser Größe, die Laub von Bäumen fraßen. Mit ihren kleinen Zähne rupften sie die Pflanzen ab, kauen konnten sie mit ihnen nicht.

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