Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

hr1-Familiensommer in der Grube Messel



hr1-Familiensommer 

hr1-Familiensommer in der Grube Messel
Zeitreise durch Hessen startet im Eozän

Den Spuren von Tieren und Pflanzen aus der Zeit der Morgenröte folgen, einen Blick tief in das Innere der Erde tun und mit Hämmerchen und Pinsel selbst als „Nachwuchswissenschaftler“ aktiv werden – der hr1-Familiensommer macht es möglich. An fünf Ferien-Samstagen vom 14. Juli bis 18. August lädt das Radioprogramm hr1 Familien zu einer hessischen Zeitreise von der Urzeit des Eozäns bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert ein. Den Anfang macht am 14. Juli das Unesco Weltnaturerbe Grube Messel bei Darmstadt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Sonderführungen kosten für Menschen, die größer als ein Meter sind, 7 Euro. Feste Schuhe mit Profilsohle sind ein Muss! Mehr zum hr1-Familiensommer ist unter www.hr1.de nachzulesen.

Von 10 bis 17 Uhr bietet die Grube Messel Aktionen für die ganze Familie. Auf der hr1-Bühne führt Moderator Dirk Wagner durch den Tag und spricht mit Experten. Bei einem Quiz sind Füh-rungen zu gewinnen. Im Radio wird bereits im Vorfeld über die Aktion berichtet. Am 14. Juli schaltet hr1 mehrmals live zum Familiensommer in der Grube Messel. Und für die Verpflegung der Besucher ist auch gesorgt.

Ganz wie im echten Forscherleben können interessierte Kinder und Erwachsene im „Georium“, das eigens für den hr1-Familiensommer vom Naturkundemuseum in Gerolstein ausgeliehen wurde, auf die Suche nach Fossilien gehen, sie unter Anleitung bestimmen und dabei einmal richtig fachsimpeln. Draußen in der Grube Messel können die Besucher mit den Rangern der Spur der Fossilien folgen, dabei dem Grabungsteam über die Schulter schauen und miterleben, wie die Senckenberg-Wissenschaftler nach den heute versteinerten Tieren wie Krokodilen oder Würgeschlangen suchen, die dort seit Jahrmillionen im feuchten Ölschiefer eingebettet sind. Was alles zu tun ist, bis erkennbar wird, wie die fossilen Tiere einmal ausgesehen und gelebt haben, führen Präparatoren des Senckenberg-Teams vor. Wie die Messelwelt tief im Innern aussieht, kann man an Bohrkernen aus einer Tiefe von mehr als 400 Metern sehen. Dass der einstige Maarsee während des Eozäns durch einen Vulkanausbruch entstanden ist und was damals ge-nau geschah, wird an einem Maarmodell erläutert.

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