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Senckenberg Forschung

Forschungsstation in Bolivien

 

Die ökologische Forschungsstation in Bolivien:

"Centro de investigaciones ecológicas Chiquitos"

 Forschungsstation Bolivien

Die Ökologische Forschungsstation Chiquitos entstand durch die Initiative des deutschen Geologen und Ewigen Senckenberg-Mitglieds Dr. Lutz Werding auf dem Gelände seiner Hacienda San Sebastián im östlichen Tiefland von Bolivien. Seit April 2009 wird sie von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Institutionen genutzt.

Mehr als die Hälfte des Landbesitzes von Dr. Werding in Bolivien ist ein privates, staatlich anerkanntes Naturreservat, das von so genanntem Chiquitano-Trockenwald bedeckt ist. Dieser weltweit einzigartige Primärwald befindet sich an einer klimatischen und biogeographischen Übergangszone zwischen dem Amazonas-Regenwald, dem Trockenwald des Gran Chaco, und den Cerrado-Baumsavannen Brasiliens. Er ist deshalb besonders artenreich und von großer Bedeutung für den Erhalt und die Erforschung der Biodiversität dieses "megadiversen" Landes im Herzen Südamerikas.

Wie in der gesamten Region, genannt Chiquitania, befindet sich auch auf dem Gelände der Hacienda ein Mosaik verschiedener Lebensräume. Neben den Waldflächen gibt es offene Bereiche mit ursprünglichen Cerrado-Savannen, strukturierte Weiden für extensive Rinderzucht, sowie zahlreiche Rindertränke und natürlichen Feuchtgebiete

In einem Kooperationsvertrag zwischen Herrn Dr. Werding, dem Museo Noel Kempff Mercado der Universität Gabriel Rene Moreno von Santa Cruz und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde die künftige gemeinsame Forschung vertraglich geregelt.

 

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