Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

Mammalogie

Sammlung Mammalogie

Die Säugetierkundliche Sammlung leitet sich, wie gesamte Dresdner Sammlung, von der 1560 vom sächsischen Regenten Kurfürst August (1526–1586) angelegten Kunstkammer ab. Diese hat – wie die meisten Sammlungen – eine wechselvolle Geschichte erfahren. Die ältesten noch vorhandenen Präparate stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die Säugetiersammlung beinhaltet Material von über 1.200 Arten in über 26.000 Exemplaren, in Form von Dermoplastiken, Bälgen, Skeletten und Fellen, Trophäen, und (wenigen) Alkoholpräparaten. Die Sammlung ist weltweit angelegt, Zoogeographische Schwerpunkte liegen allerdings in Asien, Indo-Malayischen Raum (auf Meyer zurückgehend), Afrika, Angola (auf Feiler zurückgehend) sowie Osteuropa und natürlich auf der regionalen Fauna aus Sachsen.

BeutelwolfRaritäten sind u. a. die Dermoplastik des 1936 ausgerotteten Beutelwolfes (Thylacinus cynocephalus)

sowie das Skelett und weltweit die einzige lebensgroße Nachbildung der bis zu knapp 10 m lang werdenden Stellerschen Seekuh (Hydrodamalis gigas).

SeekuhmodellSeekuhskelett

 

Daneben sind die besonders lebensecht wirkenden Präparate von Robert Reichert, der bei Hermann Ter Meer in die Lehre gegangen war, zu nennen. in den 1970er Jahren wurden viele Präparate der Universität Leipzig übernommen und so sind einige von Pöppig in Südamerika gesammelte Exponate jetzt in der Dresdner Sammlung.


Anfragen zur Sammlung an clara.stefen@senckenberg.de

 

https://die-welt-baut-ihr-museum.de