Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

Paläozoologie/Geologie


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Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz            
PF 300154
02806 Görlitz
 

 

  
   
Besucheradresse:
 
Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Humboldthaus
Platz des 17. Juni 2
02826 Görlitz
(s. Foto rechts)
                   
 
 

 

Aktuell:


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Seit 2017 bauen wir mit Kollegen der TU Liberec und den Geopark Ralsko ein geologisches Netzwerk im Dreiländereck auf. Mehr Informationen erhalten Sie hier.                                                                      

 

In der fast zweihundertjährigen Geschichte des Naturkundemuseums Görlitz gelang es 1994 erstmalig eine Stelle für einen geologischen Konservator einzurichten, die im September 1994 mit Herrn Dr. Olaf Tietz besetzt werden konnte. Diese Stellenschaffung war gleichzeitig der initiale Anstoß für die Entwicklung eines aktiven geowissenschaftlichen Forschungsbereichs, der sich mit der Übernahme des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz durch die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung 2009 in die Sektion Paläozoologie/Geologie wandelte. Während die Aufgaben in den 90-iger Jahren zu je einem Drittel in Sammlungsarbeit, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit bestanden, verschob sich der Schwerpunkt der Arbeiten später zugunsten der Forschungen mit der daraus resultierenden Sammlungsarbeit.

Ein Arbeitsschwerpunkt der ersten Jahre waren die im Hause vorhandenen Sammlungsbestände, ihre Neuaufstellung, Reinigung, Konservierung, inhaltliche Sichtung und Bearbeitung. Dabei erfolgte eine Trennung in eine historische Sammlung (1850-1945) und in eine neuzeitliche Sammlung (ab 1950). Letztere wurde in einer 1996 installierten Rollschrankanlage untergebracht. Neben der Überarbeitung der bereits vorhandenen Sammlungsteile kam es im Zuge der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten zu systematischen Neuaufsammlungen und Erweiterungen der Sammlung und den entsprechen wissenschaftlichen Bearbeitungen der Neueingänge. So erfolgten umfangreiche paläobotanische Fossilbergungen aus dem Braunkohlentagebau Berzdorf zwischen 1995 und 2002, Geschiebeaufsammlungen aus Kiesgruben der Oberlausitz sowie die Bergung und Konservierung pleistozäner Säugetierknochen.

Seit 2003 zielen die Forschungs- und Sammlungsarbeiten mit zunehmender Bedeutung auf die Neovulkanite der Oberlausitz und der angrenzenden Gebiete in Tschechien, Polen und Deutschland. Die Sammlungsneueingänge dieses Forschungsgebietes bestehen aus Basalten, Phonolithen und deren pyroklastischen Bildungen sowie Schwermineralsammlungen aus Alkalibasalten, wie Zirkone in Edelsteinausbildung aus dem Untersuchungsgebiet.

Die Beteiligung an der Öffentlichkeitsarbeit des Museums ist den Mitarbeitern der geowissenschaftlichen Sektion ein besonderes Anliegen. Durch regelmäßige öffentliche geologische Exkursionen im Mai und September und populärwissenschaftliche Vorträge sollen geowissenschaftliche Themen und die eigenen Forschungsergebnisse popularisiert werden. Auch durch Konzeptionen von Ausstellungen wird versucht, Leien geowissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln. Als Beispiel kann die seit 2003 im Hauptgebäude des Museums präsentierte Dauerausstellung „Geologie der Oberlausitz“ genannt werden. Im Rahmen verschiedener Kooperationen mit universitären Einrichtungen werden geologische Exkursionen für Studenten der Geowissenschaften durch die Oberlausitz geführt und regelmäßig Vorlesungen bzw. Seminare an der Hochschule Zittau-Görlitz gehalten.

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2013 in Görlitz fand eine internationale Tagung über känozoischen Magmatismus in Mitteleuropa statt. Mehr Information finden Sie unter www.senckenberg.de/basalt2013                                                                                  

https://die-welt-baut-ihr-museum.de