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SO 250 KuramBio II Blog

Mein persönliches Abenteuer // My personal adventure

22.08.2016, 09:53

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Tagebucheintrag 21.08.2016

Liebe Blogleser/Innen,

herzlich willkommen in meinem persönlichen Abenteuer. Ich möchte euch heute berichten, wie die erste Station für eine Bachelor-Studentin war. Ich war schon sehr aufgeregt, bevor alles begonnen hat und habe viele Leute gefragt, wie ein Gerät funktioniert, welche Proben damit genommen werden und wie diese aussehen. Alle hatten viel Geduld beim Erklären, und so kommt es, dass ich schon in der ersten Woche sehr viel lernen durfte. Hinzu kommt, dass gestern mein Geburtstag war. Alle waren sehr freundlich und sogar der Kapitän hat mir persönlich gratuliert und es wurde natürlich ein bisschen gefeiert.
Wenn man die ganzen Abkürzungen der Geräte hört wie AGT (Agassiz Trawl) oder EBS (Epibenthosschlitten), dann kann man nicht gleich wissen, was sich dahinter verbirgt und es ist sehr spannend, wie die Proben nach dem ersten Haul aussehen. Da es sich meistens um Sedimentproben handelt ist erst einmal alles voller Matsch. Aber nach mühsamem Sieben und Sortieren kann man erkennen, welche wunderbaren Tiere die Tiefsee bereithält.

Angelika Eichsteller im Hangar © Angelika Brandt
Angelika Eichsteller im Hangar
© Angelika Brandt

Wir sind schon an unserer nächsten Station angekommen und die Arbeit startete schon in den frühen Morgenstunden. Da diese Station mit > 8000 m noch tiefer wird bin ich wirklich schon ganz aufgeregt, ob alles so gut klappen wird wie bei der ersten.
Ich möchte euch auch erzählen, dass die Zusammenarbeit auf dem Schiff wirklich beeindruckend ist. Alle sind sehr nett und sehr hilfsbereit und man fühlt sich zwischen all den angesehenen Wissenschaftlern sehr wohl. Ich habe schon viel über die Arbeit der Einzelnen erfahren und kann mir schon einige Gedanken zum Thema meiner Bachelor Arbeit machen. Es gibt allerdings so viele spannende Forschungsbereiche, die die Wissenschaftler an Bord machen und alle sind so verschieden und interessant, dass es schwierig ist mich zu entscheiden.

Sortieren der Agassiz Trawl Proben im Nasslabor © Angelika Brandt
Sortieren der Agassiz Trawl Proben im Nasslabor
© Angelika Brandt

Am Schluss möchte ich noch sagen, dass es schön ist, dass ich diese Chance bekommen habe und hoffe, dass die restliche Zeit genauso spannend wird wie die erste Woche.

Vielen Dank und Liebe Grüße, Angelina

geblogged von:
Angelina Eichsteller
Goethe-Universität Frankfurt


 

Daily log 21. August 2016

My personal adventure!

 

Dear all,

welcome to my personal adventure. Today I’d like to tell you about the first station of the view from a bachelor student. I already was excited, before the first station started and I asked many scientists about the functioning of the gear, which samples would be taken and how they might look like. All people have a lot of patience answering my question. Therefore I could learn quite much already during the first week. I also want to tell you, that my birthday was yesterday and everybody was so kind. Even the captain congratulated me. Naturally there was a little party too.
When one hears all the abbreviations like AGT (Agassiz trawl) or EBS (epibenthic sledge), one does not know exactly know what it is. IBut t is really exciting to see the first sample in one’s life after the deployment. In most cases the sample only look like sediment samples, so one only sees mud. However, after a long time of sieving and sorting one can see a lot of beautiful and fascinating animals from the deep sea.

Angelika Eichsteller in the hangar © Angelika Brandt
Angelika Eichsteller in the hangar
© Angelika Brandt

Now we reach our second station and the work begins again. So this station is with > 8000 m much deeper than the first one and I am really excited what we will find here and if everything works out so will like at the first station.
I am very impressed by all members of this expedition. They are all so kind and they do a lot of teamwork and help each other. I am really glad to be here and I am feeling so good amongst these scientists, and I already learn so much about the work from them. I already have some ideas for my bachelor thesis, but as there are so many fascinating research groups and topics it is very difficult to decide and choose one.

Sorting of the Agassiz trawl samples in the wetlab © Angelika Brandt
Sorting of the Agassiz trawl samples in the wetlab
© Angelika Brandt

In the end I would like to add that it is very nice to have this chance and I hope that the next weeks are also as exciting and wonderful as the first one.

Thank you very much – best wishes from here,

Yours Angelina

blogged by:
Angelina Eichsteller
Goethe-University Frankfurt



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