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Sonne Expedition - FS Sonne SO239

Ein Kastengreifer-Tag

10.04.2015, 09:05 von Benutzer Viola Siegler, Kommentare 3 Kommentare

Text: Lenaick Menot, IFREMER
Fotos: Ana Hilario, Ann Vanreusel, Pedro Ribeiro.

 Abbildung eines Kastengreifers

 


Mit dem Kastengreifer nimmt man quantitative
Proben von einem Viertel Quadratmeter
Tiefseeboden.

Sven und Paulo haben gerade die
Vorbereitungen beendet – die Schaufel ist geöffnet
und der Kastengreifer fertig zum Aussetzen.

 Kasten mit Tiefseesediment

 


Nach einer 4.5 km Reise nach unten auf den Meeresboden,
und zurück, welche etwa drei Stunden beträgt, bringt uns
der Kastengreifer einen Kasten voller Tiefseesediment
bedeckt mit zahlreichen Manganknollen.

Dann setzt die Arbeit und Aufregung ein.
Pedro und Daniel halten Ausschau nach Tieren, die auf
den Knollen leben.


Währenddessen entnimmt Ana das Oberflächenwasser,
welches dann von Lenka gesiebt wird.

 Schneiden des Sediments

 


Sobald das Oberflächenwasser, sowie die Manganknollen und darauf lebenden Organismen entfernt wurden, beginnt
Lenaick mit dem Schneiden des Sediments (während er
selbst in der tropischen Sonne badet, bei einer Durchschnittstemperatur von 30°C und einer erfrischenden
Briese).

Unten am Meeresgrund hingegen leben die Tiere bei kühlen 0°C.

 Sieben des Sediments

 


Ganz der Gentleman gibt er das Sediment an Sarah und
Steffi weiter, die es im Kühllabor bei etwa 0°C vorsichtig sieben, um die große Hitze von draußen zu vermeiden, welche die Tiere und ihre DNS schädigen würden.

Sieben ist notwendig, um das meiste überschüssige Sediment zu entfernen, aber dabei die Tiere, an den denen wir interessiert sind, zu behalten.

 Sortieren der Probe unter dem Mikroskop

 


Die gesiebte Probe wird dann von Lenka und Paulo unter
dem Mikroskop sortiert.

Sie sind hauptsächlich an Borstenwürmern, sogenannten Polychaeten interessiert. Manche von ihnen sind immer noch am Leben, wenn Lenka und Paulo sie fotografieren.

 Warten auf den nächsten Kastengreifer


Der ganze Prozess dauert ungefähr drei Stunden, gerade genug Zeit, um sich auf den nächsten Kastengreifer vorzubereiten, und den übernächsten, bis zum Ende des Kastengreifer‐Tages.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

the box-corer

The box‐corer is meant to quantitatively sample a
fourth of a square meter of sediment.

Sven and Paulo have just finished preparing the box‐corer, spade opened, ready for deployment.

 a box full of sediments covered with nodules


After a 4.5 km journey down to the seafloor, which takes
about 3 hours back and forth, the box‐corer brings us back a box full of sediments covered with nodules.

Then the rush and excitement set in. Pedro and Daniel are looking for fauna living fixed on nodules.

Meanwhile Ana is removing the overlying water, which is
then sieved by Lenka.

 Lenaick is going to slice the sediment

Once the overlying water, the nodules and their fauna have
been removed, Lenaick is going to slice the sediment while bathing himself in the tropical sun, at an ambient temperature of about 30°C, nicely refreshed by a marine
breeze.

But down the seafloor, animals live at a temperature of about 0°C.
 sieving the sediment

He thus gentlemanly passes on the sediment to Sarah and
Steffi who will sieve it in the cold lab, at 0°C, in order to
limit the heat shock that would damage the animals
and their DNA.

Sieving is used to get rid of most of the fine particles while retaining the fauna we are interested in.
 Lenka and Paulo pick the fauna up under a microskope


As soon as the sediment is sieved, Lenka and Paulo pick
the fauna up under a microscope.

Their interest is mainly in polychaetes. Some of them are still alive while Lenka and Paulo are imaging them.

 get ready für the next box


The whole process takes about 3 hours, just in time to
get ready for the next one, and yet the next one, until the end of the box‐coring day.

 

 

 




Photo courtesy of:

Ana Hilario, Ann Vanreusel, Pedro Ribeiro

 



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3 Kommentare zu "Ein Kastengreifer-Tag"

Charlesrot schrieb am 24.06.2017 um 17:55
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Charlesrot schrieb am 04.06.2017 um 18:33
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