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Mongolei-Blog

25.08.2016 SUKHBAATAR UND DIE ERSTEN HAUSMÄUSE

27.09.2016, 11:01

Zunächst verschaffen wir uns einen Überblick und laufen verschiedenste Wege ab. Ich notiere mithilfe meines Sprachführers ein paar wenige mongolische Wörter auf einem Blatt Papier, die uns bei der Erklärung unserer Arbeit helfen sollen, wenn wir Menschen ansprechen und fragen, ob wir Fallen bei ihnen aufstellen können. Wir fragen sowohl in unserem Hotel, in anderen Hotels als auch in einer Bäckerei nach. Aber nur unser Hotel ist mit dem Aufstellen der Fallen im Außenbereich einverstanden.

Am Nachmittag treffen wir Martin in seiner Pause. Er nimmt uns mit zu der Schule, in der er unterrichtet. Wir können mit der Schulleitung vereinbaren, auf dem Gelände Fallen aufzustellen. Außerdem bekommen wir gute Tipps von einem Lehrer der Englisch spricht. In einem Schülerwohnheim in der Nähe können wir ebenfalls fangen. Dieses hat eine Küche und Essensvorräte, was zunächst einmal die Anwesenheit von Mäusen vermuten lässt. Außerdem wurden hier in der Vergangenheit bereits Mäuse gesichtet...

Wir haben insgesamt 40 Fallen mitgenommen und für die erste Fangnacht auf den drei Standorten verteilt fängig gestellt, mit dem Ergebnis von immerhin zwei Hausmäusen auf dem Schulgelände. Unsere ersten Hausmäuse, seitdem wir in der Mongolei sind!

Zwei Tage später, am 27.08., fangen wir noch eine dritte Hausmaus an demselben Standort, wobei es dann auch blieb. Wir sehen das Ergebnis als befriedigend an und diskutieren darüber, was wir künftig besser machen könnten. Dennoch finden wir, dass drei Mäuse immerhin besser sind als gar keine...

Da wir tagsüber also nicht sonderlich viel zu Präparieren haben, kundschaften wir diese Grenzgegend ein wenig aus. Martin nimmt uns mit zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, wo wir und noch ein paar wenige andere Touristen den Sonnenuntergang genießen können.

(c) K. Lammers

(c) K. Lammers

(c) K. Lammers



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