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Mongolei-Blog

27.08.2016 KURZER AUSFLUG NACH ALTANBULAG

27.09.2016, 11:04

Wir bekommen den kurzfristigen Tipp nach Altanbulag, einer kleinen Grenzstadt westlich von Sukhbaatar zu fahren, um hier ebenfalls Fallen aufzustellen. Eine Kollegin von Martin stellt uns nicht nur den Kontakt zu einer Familie in Altanbulag her, sondern handelt auch noch günstige Fahrten mit einer Taxifahrerin für uns aus. Natürlich zahlen wir trotzdem noch mehr als Einheimische, da wir höchst offensichtlich europäisch aussehen. Dennoch bekommen wir einen guten Preis und die Taxifahrerin ist damit einverstanden in Altanbulag so lange auf uns zu warten, bis wir mit unserer Arbeit fertig sind. Somit macht sie ein gutes Geschäft und uns ist die sichere Heimreise garantiert.

(c) K. Lammers

Obwohl die Taxifahrerin in etwa so gut Englisch spricht wie wir Mongolisch, versuchen wir zu kommunizieren. Sie zeigt uns ihre Familien- und Urlaubsbilder auf dem Smartphone und macht einen sehr zufriedenen Eindruck. Sie scheint eine frische und stolze Großmutter zu sein; die meisten Bilder sind von ihrem Enkelkind.

Der Versuch in Altanbulag bleibt leider auch nur bei einem Versuch. Wir haben nur Zeit für eine einzige Fangnacht, was die Wahrscheinlichkeit, dass Mäuse in die Fallen laufen, doch sehr schmälert. Wir fahren also am nächsten Tag mit leeren Fallen nach Sukhbaatar zurück und treten mit insgesamt drei präparierten Hausmäusen aus dem Norden den Heimweg mit der Transsib nach Ulaanbaatar an.



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