IceAGE-Blog24.09.2011 - 31. Expeditionstag15.10.2011, 19:51, Viel Grau und plötzlich Farbe
Hallo liebe Leser, so, jetzt sind wir auf dem Rückweg. Auch ich bin mit meiner Arbeit fertig und meine Ausrüstung - die Tiefseekameras - sind wieder sauber und verpackt. Ich will euch nicht viel erzählen, wie fotografieren geht, wisst Ihr. In 2500 Metern Tiefe ist es etwas umständlicher, aber ich möchte wirklich niemanden mit technischen Details langweilen. Nur so viel sei klargestellt, ich muss nicht selber da runter. Die Kameras sind auf einem Schlitten montiert und machen automatisch Ihre Arbeit. Willkommen im 21. Jahrhundert. Also lasse ich lieber die Bilder sprechen. Hauptdarsteller sind sowieso die Tiere, die zu erforschen wir aufgebrochen sind. Alles Gute euer Nils Nils Brenke
Der „Norwegischer Hummer“ (Nephrops norwegicus) wartet in seinem Wohnbau auf Beute (Weichboden, 300 Meter, Reykjanes Rücken). ©Senckenberg am Meer/N.Brenke Ein Rotbarsch (Sebastes marinus) sucht Schutz zwischen Schwämmen (Weichboden, 450 Meter, Irminger Becken). ©Senckenberg am Meer/N.Brenke Hartgründe sind mit die artenreichsten Biotope im Meer. Schwämme, Manteltiere, Seeigel, Haarsterne und vieles mehr siedeln hier auf einem Steinwall (Steingrund, 400 Meter Dänemarkstraße). ©Senckenberg am Meer/N.Brenke Die zu den Seefedern (Penatulacea) gehörende Umbellula encrinus (ca. 1,5 m hoch) ragt über die durch den Videoschlitten erzeugten Schlammwolken hinaus (Sandboden, 1250 Meter Dänemarkstraße). ©Senckenberg am Meer/N.Brenke Seegurken (Holothuroidea) weiden den Boden der Tiefsee auf der Suche nach Nahrung ab (Weichboden, 2200 Meter, Norwegen Becken) ©Senckenberg am Meer/N.Brenke Ein großer Calmar (Loligo sp.) schwimmt ruhig in der Tiefe des Atlantiks (1600 Meter, Norwegen Becken). ©Senckenberg am Meer/N.Brenke
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