
Foto 1: Biologen Sieben die Proben des Epibenthoosschlittens. © Marina Malyutina |
„Wow! Schau Dir das an! Es ist ein Arcturus!“ Der Raum war durch Rufe erfüllt. Viele Biologen kamen angelaufen und versammelten sich um den kleinen Krebs. Biologen – wie Kinder! Glücklich und zufrieden bewundern sie alle Lebewesen und sind bereit Stunden an dem Puzzlespiel der Besiedlung des Meeresbodens zu arbeiten und Tiere, wie zum Beispiel Seegurken zu sammeln. Ihre Begeisterung und Liebe zu den Tiefseeorganismen ist auf mich übergesprungen! Ich verbringe meine Freizeit interessiert mit den Proben des Epibenthosschlittens. Ich kann jetzt schon ganz einfach Ruderfußkrebse von Garnelen unterscheiden, Muscheln von Schnecken und Fadenwürmer von Meeresborstenwürmern. Geochemiker haben das normalerweise nicht gelernt! Lithologische und mineralogische Analysen des Sedimentes (Schluffsteine, Pelite (Feinstdetritus), authigene Minerale, Macro- und Microlemente) – sind meiner Meinung nach am interessantesten, aber wenn ich die Faszination der Biologen über diese kleinen Tiefseeorganismen sehe, so denke ich unvermittelt darüber nach Meeresbiologin zu werden! Ich habe das Glück auf diesem schönen Schiff sein zu dürfen und mit wunderbaren Leuten zusammenzuarbeiten! Ich weiß, dass diese Expedition einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen wird! Valentina Sattarova, V.I. Il’ichev Pazifisches Ozeanologisches Institut FEB RAS, Wladiwostok  Foto 2. Valentina Sattarova nimmt Proben für die Geochemie. © Anna Lavrenteva |