Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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09.04.2018 - Veranstaltungshinweis: Vortrag "Wie Buddhismus und Daoismus das Verhältnis von Natur, Mensch und den Göttern in China prägten" am 11.4.2018

Die Herausbildung der chinesischen Zivilisation ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl unterschiedlicher, zum Teil einander widersprechender Traditionen und Kulturen. In einem großen Bogen entfaltet der Vortrag die Weltbildkonstruktionen und Weltdeutungsstrategien Chinas seit ihren Anfängen. Diese haben sich im Laufe der Jahrhunderte erheblich gewandelt, sind aber auch durch neue Lehren, insbesondere den Buddhismus, herausgefordert worden. Eine Antwort hierauf war auch der Daoismus. Solche Wechselspiele haben die geistigen Entwicklungen geprägt und begründen bis heute die Vielfalt Chinas und seine Fähigkeit zu Wandel und Veränderung. Nach der im 16. Jahrhundert einsetzenden Auseinandersetzung mit dem Westen wird inzwischen wieder den eigenen Traditionen eine größere Aufmerksamkeit zuteil. Dabei geht es nach wie vor um die zentrale Frage, wie sich der Einzelne in seiner Welt positioniert und diese damit gestaltet.
Der Sinologe Helwig Schmidt-Glintzer leitet seit 2016 das China Centrum Tübingen (CCT) und war bis von 1993 bis 2015 Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. In seinem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt er sich mit der Modernisierung und der kulturellen Identität Chinas.

Vortrag: „Wie Buddhismus und Daoismus das Verhältnis von Natur, Mensch und den Göttern in China prägten“
Referent: Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer (Eberhard Karls Universität Tübingen)
Datum: Mittwoch, 11. April, 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (Maria-Sibylla-Merian-Haus), Georg-Voigt-Straße 14 | 60325 Frankfurt


Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Vortragsreihe wird veranstaltet von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Frankfurt am Main. Gemeinsam laden die beiden Institutionen von März bis Mai 2018 dazu ein, in die Vielfalt der chinesischen Natur- und Kulturschätze einzutauchen. Dabei sind jeweils drei Vorträge der Naturhistorie sowie der Kultur dieses faszinierenden Landes gewidmet. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von der Weinkultur über die Erforschung von Spinnen, Vögeln und Klima bis hin zur Religion.

Alle Informationen zu den weiteren Terminen und Themen: www.senckenberg.de/konfuzius

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In der Gegend um den Mt. Jinyun, einem nationalen Naturschutzgebiet im Südwesten Chinas, durchdringen sich Natur und Kultur. © Tian Lu

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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de

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