Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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02.02.2018 - Wertvolle Vielfalt: Biodiversität als Grundlage einer zukunftsfähigen Bioökonomie

Frankfurt, 02.02.2018. Die 27. Auflage des traditionsreichen Frankfurter Sonderkolloquiums, das gemeinsam von den Institutionen DECHEMA - Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie e. V, Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V, Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. Verein deutscher Ingenieure, Bezirksverein Frankfurt, Physikalischer Verein und Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ausgerichtet wird, findet dieses Jahr im neuen Hörsaal von Senckenberg statt. Im Fokus steht eine nachhaltige Zukunft – auf der Basis der Bioökonomie.

Bioökonomie
Nur wenn alles gut austariert
ineinandergreift, ist eine nachhaltige
und zukunftsfähige Bioökonomie möglich
© Senckenberg / Krohmer

Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen sind wichtige Lieferanten für Nahrungsmittel, Wirkstoffe, verschiedenste Substanzen sowie Bau- und Werkstoffe. Die biologische Vielfalt ist damit unsere Lebensgrundlage und eine unerlässliche Ressource für jegliche biobasierte Wirtschaft. Doch wie ist es um sie bestellt, wie kann ihre nachhaltige Nutzung gewährleistet werden, und was bedeutet das für die Bioökonomie? Ist eine breite wirtschaftliche Nutzung der Biodiversität mit ihrem Schutz vereinbar, und reicht unser heutiges Wissen über die Biodiversität und die Ökosysteme, um abzuschätzen, wie weit wir in der Nutzung gehen dürfen?
Das diesjährige Frankfurter Sonderkolloquium beleuchtet die Bedeutung der biologischen Vielfalt und diskutiert die Chancen und Risiken, die sich aus ihrer wirtschaftlichen Nutzung ergeben.

27. Frankfurter Sonderkolloquium „Wertvolle Vielfalt: Biodiversität als Grundlage einer zukunftsfähigen Bioökonomie“ am Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:00 – 18:00 Uhr mit

Prof. Dr. Markus Vogt, Ludwig-Maximilians-Universität München; Vorsitzender des Sachverständigenrates Bioökonomie Bayern: „Bioökonomie im Spannungsfeld zwischen Innovation und ethischem Anspruch“
Prof. Dr. Helge Bode, Goethe-Universität Frankfurt: „Biodiversität als Grundlage für Naturstoffe“
Prof. Dr. Thomas Hickler, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: „Grenzen der Bioökonomie: Wir können nicht bewerten, was wir nicht verstehen“
Dr. Steffi Ober, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Referentin für nachhaltige Forschung und Innovation: „Wie kann eine zukunftsfähige Bioökonomie aussehen?“

Ort: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Hörsaal Arthur-von-Weinberg-Haus | Robert-Mayer-Straße 2 | 60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: https://www.senckenberg.de/Sonderkolloquium2018

Das Thema der Bioökonomie wird Senckenberg auch in den kommenden Jahren beschäftigen: Das Gemeinschaftsprojekt „BioKompass“ setzt sich vielfältig mit den Zukunftsaussichten der Bioökonomie auseinander und trägt den Diskurs in die breite Öffentlichkeit. Mehr unter www.senckenberg.de/biokompass .


Kontakt
Dr. Julia Krohmer
Stab Wissenschaftskoordination
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel.: 069- 7542 1837
jkrohmer@senckenberg.de

Judith Jördens
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1434
pressestelle@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

 

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

21.10.2018 08:15:06


20.10.2018 09:44:57


20.10.2018 09:41:39


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