Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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17.01.2017 - Ein Parasit zum Kuscheln - Vortrag über Bettwanzen im Humboldthaus

Bettwanze
Bettwanzen ernähren sich vom Blut warmblütiger
Tiere und ist seit jeher ein unerwünschter Mitbewohner
des Menschen. (c) Richard Naylor, CimexStore, UK

„In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ heißt es in einem alten Filmlied. Der Dresdener Zoologe Klaus Reinhardt würde dies wohl nicht unkommentiert lassen, denn seine Forschungsobjekte sind ungeliebte Bettgenossen: Bettwanzen. Über ihre Biologie und Kulturgeschichte berichtet er in einem Abendvortrag am 20. Januar um 19:30 Uhr im Görlitzer Humboldthaus.

Tagsüber verstecken sich die nur einen halben Zentimeter langen, plattgedrückten Insekten in Spalten und Ritzen, um nachts zu ihrer Blutmahlzeit auszurücken – ihr Gastgeber ist der Mensch. Die Stiche jucken und können sich entzünden. In den letzten Jahren beobachten Fachleute eine Ausbreitung der Bettwanze an Orten, an denen viele Menschen zusammen kommen. Für den Forscher Reinhardt stehen aber andere interessante Verhaltensweisen der Bettwanzen im Vordergrund, wie das äußerst brutale Paarungsverhalten der Männchen und die Schutzreaktionen der Weibchen davor. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sammelt Reinhardt Literaturstellen über Wanzen, die schon immer unsere Begleiter sind und wird einige davon aus seinem neuen Buch vorstellen. 

FR 20. Januar 2017 | 19:30 Uhr | Natur in Farbe | Humboldthaus Platz des 17. Juni 2, Görlitz
Natur- und Kulturgeschichte der Bettwanze
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Reinhardt, Technische Universität Dresden, Angewandte Zoologie.
Der Eintritt kostet 2 €. 

PRESSEINFORMATION zur Veröffentlichung frei

Kontakt:
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Am Museum 1
02826 Görlitz
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