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05.07.2012 - „Bernhard Grzimek und sein Erbe für Frankfurt und die Welt – 40 Jahre Welterbekonvention“

Sonderausstellung 5. bis 19. Juli 2012, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Selous (Fotograph Christof Schenck (c) Christof SchenckZoologische Gesellschaft Frankfurt)
Elefant im Wildreservat Selous in Tansania,
Fotograf: Christof Schenck © Christof Schenck
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„Die Sonderausstellung zeigt die Fotografien außergewöhnlicher Naturschutzschutzgebiete aus der ganzen Welt. Im Fokus steht dabei das Gedenken an einen der charismatischsten und engagiertesten Tierfilmer und Zoologen unserer Zeit, Bernhard Grzimek“, sagt Dr. Bernd Herkner, der Leiter der Abteilung Museum des Senckenberg Naturmuseums zur Eröffnung. Die Sonderausstellung präsentiert 14 der aktuell 19 Weltnaturerbestätten der UNESCO, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit BMZ in 13 Partnerländern gefördert werden. Neben eindrucksvollen Farbaufnahmen der Weltnaturerbestätten ergänzen Tierpräparate aus dem Senckenberg Naturmuseum sowie originale Urkunden, Fotos und Gebrauchsgegenstände von Bernhard Grzimek die Ausstellung. Er hat mit seinen Filmen insbesondere den Serengeti-Nationalpark bekannt gemacht, der seit 1981 UNESCO-Weltnaturerbe ist.

Victoriafalls, Fotograf: Pietro Sutera © Pietro Sutera Photography  www.pietro sutera.de
Victoriafalls, Fotograf: Pietro Sutera
© Pietro Sutera Photography 
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Die Auszeichnung der UNESCO ist eines der wichtigsten Mittel zum Schutz unseres Naturerbes. Die Ausstellung zeigt nicht nur Fotografien und Ausstellungsstücke, sondern erzählt auch die Geschichten der aus den jeweiligen Ländern stammenden Fotografen zu den einzelnen Bildern. „Wir hoffen, die Ausstellung macht Lust, den Zoo Frankfurt, den Palmengarten und das Senckenberg Naturmuseum zu besuchen, die alle drei als große Institutionen im Geiste Bernhard Grzimeks wirken“, erklärt Bernd Herkner. In einer Zeit, als der Naturschutz noch weitgehend unbekannt war, schaffte Grzimek es, mit seinen Fernsehauftritten und Dokumentarfilmen Millionen von Zuschauern zu erreichen. „Unterhaltung und Information gingen bei Grzimek Hand in Hand. Er ist ein großes Vorbild, das zeigt, wie man Menschen für ein Thema bewegt und begeistert. Das möchten wir auch unseren Besuchern bieten“, so Herkner.

Blick in die Sonderausstellung
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Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die noch sehr lebendige Erinnerung an das Vermächtnis des langjährigen Direktors des Frankfurter Zoos, Bernhard Grzimek. Für seine Verdienste für den Schutz der Natur und der Tierwelt wurde er schon zu Lebzeiten vielfach ausgezeichnet. Als erster Deutscher nach dem Krieg erhielt er 1960 einen Oscar für seinen Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der in der Sonderausstellung zu sehen ist. Flankiert wird er von einem „Bambi“ und einer „goldenen Kamera“ für die Fernsehserie „Ein Platz für Tiere“.

Die Ausstellung ist vom 5. bis 19. Juli 2012 im Saal der Wale und Elefanten des Senckenberg Naturmuseums zu sehen. Es wird nur der Museumseintritt erhoben.

Die Ausstellung wurde kuratiert von der KfW Bankengruppe in Kooperation mit dem Palmengarten Frankfurt, dem Senckenberg Naturmuseum und dem Frankfurter Zoo.

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