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Presse

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21.08.2012 - Burn out? Zu den Sonnen- und Schattenseiten der Arbeit

Vortrag

Frankfurt, den 21.08.2012. Diagnose Burnout – die neue Zivilisationskrankheit kennt fast jeder und immer mehr Menschen sind davon betroffen. Aber was ist Burnout eigentlich genau? Was sind seine Symptome? Durch welche Arbeitsbedingungen wird Burnout ausgelöst und was hilft dagegen? Antworten auf diese Fragen gibt Dr. Dieter Zapf, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie am Institut für Psychologie und Scientific Director am Center for Leadership and Behavior in Organizations (CLBO) der Goethe-Universität Frankfurt in seinem Vortrag

„Burn out?! Zu den Sonnen- und Schattenseiten der Arbeit“
am Samstag, den 25. August, um 19 Uhr,
in der historischen Aula der Goethe-Universität Frankfurt, Mertonstraße 17-21, 60325 Frankfurt.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Burnout hat in der letzten Zeit großes Interesse in der Gesellschaft und in den Medien gefunden. Prominente wie der Skispringer und Gewinner der Vier-Schanzen-Tournee Sven Hannawald, die Sängerin Mariah Carey oder Ralf Rangnick, der ehemalige Trainer von Schalke 04 , haben öffentlich bekannt, dass sie unter Burnout leiden. Dass mit dem Thema offensiver umgegangen wird, hilft einerseits erste Anzeichen der Krankheit besser zu erkennen und ihr vorzubeugen. Andererseits besteht auch die Gefahr, dass Beschwerden wie Müdigkeit, Rückenschmerzen oder schlechte Laune zu schnell auf ein Burnout-Syndrom zurückgeführt werden und die ernstzunehmende Krankheit als Modediagnose abgestempelt wird.

So kann ein Burnout zwar zu einer Depression beitragen, doch nicht jede Depression wird dadurch ausgelöst. Zwar hat der chronische Erschöpfungszustand einen Anteil an der Verdoppelung der Krankheitstage durch psychische Erkrankungen in den letzten zehn Jahren. Dennoch kann dieser Anstieg nicht ausschließlich dem Burnout zugeschrieben werden. Im Vortrag wird das Burnout-Konzept dem sogenannten Engagement, gegenübergestellt. Dieses positive Gegen-Konzept zum Burn-Out zeichnet sich durch Elan, Begeisterung und einem Aufgehen in der Arbeit aus.

Der Vortrag findet begleitend zur der aktuellen Sonderausstellung „WAS TUN? Über den Sinn menschlicher Arbeit“ statt, die noch bis 16. September 2012 im Senckenberg Naturmuseum zu sehen ist. Weitere Informationen unter: www.wastun.senckenberg.de

download der Pressemitteilung

Weitere Termine des Begleitprogramms:

Sonntag, 26. August, Einlass 16:30, Beginn 17 Uhr
Entsolidarisiert Erwerbsarbeit? (Un-)Möglichkeiten von Selbstbestimmung und Solidarität in Arbeit und Leben
Gespräch im Bistro Orfeos Erben
Es sprechen:
• Dr. Anton Mlynczak, Bildungsreferent IG Metall
• Dr. Katja Strobel, Institut für Theologie und Politik, Münster
Ort: Kino Orfeos Erben, Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt/Main

Freitag, 14. September 2012, 19 Uhr
Frauen in Führungspositionen – Gibt es eine Alternative zur Quotenregelung?
Podiumsdiskussion mit:
• Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Familiensoziologin, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen
• Petra Jenner, General Manager Switzerland, Microsoft Schweiz GmbH
• Astrid Kehsler, Beraterin, Coach, Trainerin
• Andrea Mohr, Beauftragte für Chancengleichheit der Bundesagentur für Arbeit
• Christoph Santner, Zukunfts-Experte, Trainer, Autor, Weimarer Visionen
Moderatorin: Sylvia Kuck, hr-iNFO
Ort: Festsaal, Senckenberg Naturmuseum

Kontakt

Prof. Dr. Dieter Zapf
Institut für Psychologie
Tel. 069- 798 23786

Katja Weber
Projektkoordinatorin „WAS TUN?“
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1219
Fax 069- 75421517

Alexandra Donecker
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1561
Fax 069- 75421517

 

Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Alexandra Donecker
Tel.: 069 7542-1561
Mobil: 0152-0923 1133

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Email: pressestelle@senckenberg.de

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

 

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