12.09.2012 - Frauen in Führungspositionen. Gibt es eine Alternative zur Quotenregelung?Frankfurt, den 12.9.2012. Wie viel Killer-Instinkt ist nötig, um als Frau im Chefsessel zu sitzen? Gilt Kinderkriegen immer noch als typische Karrierefalle? Und ist Feminismus unzeitgemäß, langweilig oder gar unsexy? Diese und weitere Fragen diskutiert die Moderatorin Sylvia Kuck von hr-iNFO mit ihren Gästen in der Podiumsdiskussion „Frauen in Führungspositionen. Gibt es eine Alternative zur Quotenregelung?“ 97 Prozent aller Vorstandschefs in deutschen Unternehmen sind männlich, und Frauen verdienen bei gleicher Leistung rund 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In der Europäischen Union sind Frauen besser ausgebildet als Männer, werden aber gleichzeitig schlechter bezahlt. „Ihre beruflichen Karrieren sind kürzer und verlaufen langsamer", kritisiert der frühere EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla immer wieder. Was tun? Ist die konsequente Einführung einer Quotenregelung die beste Lösung oder führt sie zu einer neuen Form der Diskriminierung? Reicht die aktuell diskutierte Flexiquote aus, um eine baldige Annäherung der Chancen beider Geschlechter zu erreichen? Auf dem Podium sitzen die Familiensoziologin Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe von der Justus-Liebig-Universität Gießen, Petra Jenner, Geschäftsführerin des Microsoft- Konzerns Schweiz, Astrid Kehsler, Beraterin, Coach und Trainerin, Andrea Mohr, Beauftragte für Chancengleichheit der Bundesagentur für Arbeit und der österreichische Autor und Coach Christoph Santner. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Podiumsdiskussion wird das umfangreiche Rahmenprogramm der vergangenen Monate abschließen, das begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „WAS TUN? Über den Sinn menschlicher Arbeit“ stattfand. Die Ausstellung ist noch bis 16. September 2012 im Senckenberg Naturmuseum zu sehen. Weitere Informationen unter: www.wastun.senckenberg.de Kontakt Katja Weber Alexandra Donecker Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de. |
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