Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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16.12.2016 - Urzeitriese auf Reisen

Langhalsdino auf Deutschlandtour

Foto: Senckenberg
Unterwegs als Spendenbotschafter für den Umbau
des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt: Der
Langhalssaurier Diplodocus longus vor dem Museum.
Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

Frankfurt, den 16.12.2016. Der Diplodocus longus, eines der Wahrzeichen des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt am Main, geht auf große Deutschlandtour. Nach einem Besuch in der Commerzbank-Zentrale und im THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen reist der lebensgroße Langhalssaurier nun nach Hamburg und erobert anschließend die Hauptstadt Berlin. Normalerweise steht der 28 Meter lange, sieben Meter hohe und fast zwei Tonnen schwere Urzeitriese vor dem Frankfurter Naturmuseum. Wegen der Baumaßnahmen musste er ausquartiert werden – und avancierte zur Werbe-Ikone für die Fundraising-Kampagne, die zur Finanzierung des Um- und Neubaus vom Senckenberg Naturmuseum unter dem Slogan „Die Welt baut ihr Museum“ (http://die-welt-baut-ihr-museum.de) ins Leben gerufen wurde.

Foto Senckenberg
Im Februar 2016 startete die Reise des Dinos –
erst im Frankfurter Stadtgebiet, nun auch durch
ganz Deutschland. Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

Fischmarkt, Reeperbahn und Jungfernstieg – den Diplodocus longus zieht es von Frankfurt nach Hamburg. Ab dem 17. Dezember 2016 bis März 2017 begrüßt er Pendler und Besucher der Hansestadt in Hamburg Eppendorf an der Kreuzung Osterfeldstrasse und Christoph-Probst-Weg auf dem Grundstück des Büroimmobilien-Konzerns OFFICEFIRST. Dank der Unterstützung des Unternehmens, das auch schon den Besuch des Urzeitriesens im THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen ermöglichte, verbringt der Dino den Winter in der Hafenmetropole, um im Frühjahr in die Hauptstadt Berlin weiter zu wandern. Für seine Reise hat er einen Koffer gepackt, auf dem alle Stationen seiner Deutschlandtour per Aufkleber verewigt werden und in dem er allerhand Informationen zum Umbau des Frankfurter Naturmuseums und zur Fundraising-Kampagne unter dem Motto „Die Welt baut ihr Museum“ mitbringt.

Foto Senckenberg
Generalüberholung – vor der Reise wurde
der Diplodocus frisch lackiert.
Foto: Senckenberg, Sven Tränkner

Dinofans können die Abenteuer des Urzeitriesen unter dem Hashtag #DinoaufReisen auf den Social Media-Kanälen mitverfolgen. Wie er brauchen auch andere Bewohner des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt ein neues Zuhause, denn nach 200 Jahren Sammeltätigkeit platzen Archive und Vitrinen aus allen Nähten und viele Schätze wollen aus den Depots ans Licht der Öffentlichkeit. Auf Großplakaten um den Dino melden sich deshalb auch andere Tiere des Senckenberg Naturmuseums zu Wort und werben für Unterstützer für den Museumsumbau. Zum Beispiel eine Giraffe, die nach fast 200 Jahren Depot-Daseins dieses nun endgültig beenden will. Die Saiga-Antilope aus der eurasischen Steppe wiederum will einen ruhigen Rastplatz – mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand zu ihrem bisherigen Nachbarn, einem afrikanischen Löwen. Die Botschaft ist klar: Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt braucht mehr Raum für seine Ausstellungsobjekte – die alten und die neuen.

Im Rahmen der groß angelegten Um- und Neubauaktion „Projekt Senckenberg 2020 – Neues Museum“ soll die Grundfläche des Museums von heute rund 6.000 auf 10.000 Quadratmeter vergrößert werden. Dabei entstehen vier neue Ausstellungsbereiche: Mensch, Erde, Kosmos und Zukunft. Hierfür wird eine Summe von rund 56 Millionen Euro benötigt. Zahlreiche Unternehmen haben zugesagt, sich an dem Projekt zu beteiligen. Und auch viele Privatpersonen haben bereits gespendet. Bei der Fundraising-Kampagne sind dadurch bisher über 14 Millionen Euro zusammengekommen. Mit der Deutschlandtour des Dinosauriers sollen nun auch bundesweit Unterstützer angesprochen werden.

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Über Senckenberg
Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr fast 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur, ihrer Ursachen und Wirkungen, vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

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Die OFFICEFIRST Immobilien ist auf die Bewirtschaftung, die Entwicklung sowie den Erwerb und Verkauf von Büroimmobilien in Deutschland ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf die für Büroimmobilien bedeutenden sechs Metropolregionen Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin. Mit einem Portfolio im Wert von 3,3 Milliarden Euro (Bilanzstichtag 30. Juni 2016) ist OFFICEFIRST Immobilien einer der größten Bestandshalter von Büroimmobilien in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, durch große Wertschöpfungstiefe der eigenen Ressourcen den Wert der einzelnen Objekte sowie durch aktives Portfoliomanagement den Wert des eigenen Immobilienbestands nachhaltig zu steigern.

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