Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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31.08.2018 - Vortragsreihe: Von den 68ern bis zur Klimakanzlerin: Naturbewusstsein und Umweltschutz in Deutschland - was haben wir erreicht?

Frankfurt, den 31.8.2018. Zum Auftakt der neuen Senckenberg-Vortragsreihe „Bedrohte Vielfalt – Der Artenschwund und seine Folgen“ und anlässlich des aktuellen Themas der Bürger-Uni an der Goethe-Universität diskutieren renommierte Expertinnen und Experten, inwieweit der gesellschaftskritische Geist von 1968 für die Entstehung der Umweltbewegung eine zentrale Rolle gespielt hat. In dieser Zeit und den Folgejahren entstand ein öffentliches Umweltbewusstsein, der Naturschutz wurde als gesellschaftliches Thema etabliert. Wo haben uns diese Themen seitdem hingebracht, wo stehen wir heute? Wo gibt es echte Erfolge – etwa bei der Reinhaltung von Luft oder Wasser? Wo konnten kaum Fortschritte erzielt werden, z. B. beim Schutz der Artenvielfalt und Lebensräume?

Podiumsdiskussion: „Von den 68ern bis zur Klimakanzlerin: Naturbewusstsein und Umweltschutz in Deutschland – was haben wir erreicht?“

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Key Visual der Vortragsreihe „Bedrohte Vielfalt“.
© Senckenberg


Datum: Mittwoch, 5. September, 19:15 Uhr (Einlass ab 18:45)
Ort: Hörsaal des Arthur-von-Weinberg-Hauses, Robert-Mayer-Straße 2 | 60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Grußworte von
• Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
• Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt

Es diskutieren:
• Prof. Dr. Brigitte Geißel, Goethe-Universität
• Dr. Monika Griefahn, Mitbegründerin von Greenpeace Deutschland
• Ulrich Grober, Autor des Buches „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“
• Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Moderation: Stephan Hübner, hr-iNFO.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen ihrer diesjährigen Bürger-Uni "50 Jahre in Bewegung - 1968 und die Folgen" statt.

Die Vielfalt unseres Planeten war und ist durch die ständigen Veränderungen unserer Umwelt dauernd im Wandel. Auch heute noch entstehen neue Arten, andere sterben aus. Durch die Eingriffe des Menschen in die Ökosysteme ist dieser Prozess jedoch ins Ungleichgewicht geraten. Die biologische Vielfalt droht weltweit deutlich schneller verloren zu gehen, als es der „normalen“ Rate entspricht. Zahlreiche Arten sind stark gefährdet oder bereits unwiederbringlich verschwunden. Was aber Ursachen, Ausmaß und Folgen des Verlustes der biologischen Vielfalt anbelangt, bestehen noch erstaunlich gravierende Wissenslücken. Nicht einmal die Größenordnung der vorhandenen Biodiversität auf der Erde ist bekannt. Nur eines ist gewiss: Sie ist unsere Lebensgrundlage! Die neue Senckenberg-Vortragsreihe beschäftigt sich mit dem weltweiten Rückgang der Tier- und Pflanzenarten, seinen Ursachen und möglichen Lösungsansätzen. Dabei stehen nicht nur einzelne Artengruppen oder Lebensräume im Fokus, sondern auch gesellschaftliche Hintergründe und globale Zusammenhänge.

Alle Informationen zu den weiteren Terminen und Themen:
www.senckenberg.de/BedrohteVielfalt

Medienpartner: Frankfurter Allgemeine Zeitung und hr-iNFO.

Kontakt
Dr. Julia Krohmer
Stab Wissenschaftskoordination
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel.: 069- 7542 1837
jkrohmer@senckenberg.de

Judith Jördens
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1434
pressestelle@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

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