Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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29.03.2019 - Vortrag: Eine Reise zu den Quellen unserer Forschung: Eduard Rüppell, Kaiser Menelik II. und Senckenberg in Afrika

Frankfurt, 12.02.2018. Im 200. Jahr der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der elf Standorte 291 neue Arten beschrieben. Die Taxonomie und die nahezu 40 Millionen Objekte der wissenschaftlichen Sammlungen bilden die Grundlage für die Senckenberg-Geobiodiversitätsforschung.

Frankfurt, den 29.3.2019. Eduard Rüppell war einer der 32 Frankfurter Bürger, die 1817 die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft (SGN) gründeten. In den folgenden Dekaden wurde er der bedeutendste Forschungsreisende Frankfurts. Als er 1859 das Museum verließ, stammte jedes zweite Sammlungsobjekt von ihm. Rüppels Reisen begründeten zudem einen Afrika- und Arabien-Schwerpunkt, der die Senckenberg-Forschung bis heute prägt. Bereits in den beiden Generationen nach ihm wurde das Artensterben zum Thema, und Kaiser Menelik II von Äthiopien erließ das wohl erste Gesetz zum Artenschutz in Afrika – auch dies behandelt dieser Vortrag über Senckenberger*innen in Afrika in den ersten 100 Jahren der Gesellschaft.
Der vortragende Biologe, PD Dr. Joachim Scholz, leitet am Senckenberg Forschungsinstitut Frankfurt die Sektion Bryozoologie und betreute über 15 Jahre das Archiv der Senckenberg Gesellschaft.

Vortrag: Eine Reise zu den Quellen unserer Forschung: Eduard Rüppell, Kaiser Menelik II. und Senckenberg in Afrika
Referent: PD Dr. Joachim Scholz, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Datum: Mittwoch, 3. April, 19:15 Uhr
Ort: Hörsaal, Arthur-von-Weinberg-Haus, Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Forschungsreisen zur Vielfalt“ ist das erste der beiden SenckenbergJahresthemen 2019 – begleiten Sie unsere Wissenschaftler*innen bei ihren Expeditionen. Die Reihe lädt dazu ein, die SenckenbergWissenschaftler*innen auf Expeditionen in die Tropen und ins ewige Eis zu begleiten; auf dem Schiff, per Jeep oder mit dem Pferd – der Spur von Insekten, Vögeln, Säugetieren oder seltenen Pflanzen folgend.
Dabei gibt es spannende Einblicke in die Senckenberg-Forschung und das, was sie seit 200 Jahren ausmacht – die Vielfalt des Lebens auf der Erde zu entdecken, zu beschreiben und zu verstehen. Auch wird thematisiert, mit welchen Forschungsansätzen und Methoden die Wissenschaftler*innen dabei heute vorgehen, warum die Ergebnisse für uns so wichtig sind und warum sie dazu überhaupt – trotz riesiger wissenschaftlicher Sammlungen – so weit reisen müssen.
Alle Informationen zu den weiteren Terminen und Themen:
www.senckenberg.de/Forschungsreisen

Flyer zum Vortrag

Kontakt
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Stab Wissenschaftskoordination
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1837
jkrohmer@senckenberg.de

Dr. Alexandra Donecker
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1209
pressestelle@senckenberg.de
 




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Frühe Forschungsreisende: Eduard Rüppell und Michael Hey in Ägypten. Gemälde von J. A. Grünbaum.
Foto: Senckenberg


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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de

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Senckenberg
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