Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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24.06.2019 - Vortrag: Ferrarifrosch und Jaguar: Expeditionen nach Lateinamerika

Frankfurt, 26.06.2018. Zum Abschluss der Senckenberg-Reihe „Forschungsreisen“ geht es auf Humboldts Spuren nach Südamerika. Der letzte Vortrag gibt einen spannenden Einblick, mit welch kreativen Methoden Senckenberg-Forscher*innen dort im tropischen Regenwald Fröschen und anderen Tieren nachspüren.

Die Neotropen sind ein echter Hotspot für Frösche; dort existieren weltweit die meisten Arten. Trotz der enormen Artenvielfalt sind manche Regionen, zum Beispiel Bolivien, bisher wenig erforscht, und viele Arten sind noch nicht wissenschaftlich beschrieben. Senckenberg ist seit dem Jahr 2000 verstärkt in Mittel- und Südamerika aktiv und erfasst dort mit innovativen Methoden die Vielfalt der AmphibienNicht nur die klassische Systematik und die DNA-basierte Bestimmung, sondern auch Hightech wird im Gelände eingesetztbespielsweise Langzeitaufnahmegeräte, die Geräuschkulissen aufzeichnen oder Kamerafallen, die auch Säugetiere auf Bild festhalten. Der Bioakustiker und Herpetologe Martin Jansen erforscht seit über zehn Jahren die Amphibien und Reptilien Mittel- und Südamerikas und ist besorgt darüber, dass viele von ihm gerade erst entdeckte Arten bereits vom Aussterben bedroht sind. 

Vortrag: Ferrarifrosch und Jaguar: Expeditionen nach Lateinamerika Referent: Dr. Martin Jansen (Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt)  

Datum: Mittwoch, 26Juni 2019, 19:15 Uhr 

Ort: Hörsaal, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Georg-Voigt-Straße 14, 60325 Frankfurt 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

„Forschungsreisen zur Vielfalt“ ist das erste der beiden Senckenberg-Jahresthemen 2019. Die Reihe lädt dazu ein, die Senckenberg-Wissenschaftler*innen auf Expeditionen in die Tropen und ins ewige Eis zu begleiten; auf dem Schiff, per Jeep oder mit dem Pferd – der Spur von Insekten, Vögeln, Säugetieren oder seltenen Pflanzen folgend. Dabei gibt es spannende Einblicke in die Senckenberg-Forschung und das, was sie seit 200 Jahren ausmacht – die Vielfalt des Lebens auf der Erde zu entdecken, zu beschreiben und zu verstehen. Auch wird thematisiert, mit welchen Forschungsansätzen und Methoden die Wissenschaftler*innen dabei heute vorgehen, warum die Ergebnisse für uns so wichtig sind und warum sie dazu überhaupt – trotz riesiger wissenschaftlicher Sammlungen – so weit reisen müssen. 

Alle Informationen zu den weiteren Terminen und Themen: www.senckenberg.de/Forschungsreisen

Kontakt
Dr. Julia Krohmer
Stab Wissenschaftskoordination
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1837
jkrohmer@senckenberg.de

Dr. Alexandra Donecker
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1209
pressestelle@senckenberg.de

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In perfekter Balance: wissenschaftlich unbeschriebener Laubfrosch aus Südamerika Foto: M.Jansen


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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de

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Dr. Alexandra Donecker
Tel.: 069 7542 1209

Email: pressestelle@senckenberg.de

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Senckenberg
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Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

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