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23.03.2012 - Arachnophobia: Grusel nur im Kinosaal

29.03.2012, 18:00 - 20:30 Uhr, Spinnen-Themenabende mit Filmvorführung

Poecilotheria metallica (c) Peter Jäger, Senckenberg
Die Unterseite der Vorderbeine
von Poecilotheria metallica
schillern blau und gelb
© Peter Jäger, Senckenberg
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Frankfurt/M., 23. März 2012. Gruseln ist erlaubt – aber nur im Kinosaal. Auf der Leinwand im Festsaal des Senckenberg Naturmuseums reist am 29. März ab 19 Uhr eine giftige Spinnenart aus Venezuela im Gepäck eines Forscherteams in ein idyllisches Kleinstädtchen inmitten der USA ein und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Doch keine Angst, vor dem Film „Arachnophobia“ (FSK 16) zeigt sich die viel gefürchtete Vogelspinne in der ab 18 Uhr geöffneten Sonderausstellung „Faszination Spinnen“ von ihrer wahren, für den Menschen ganz ungefährlichen Seite.

18 Uhr Sonderausstellung „Faszination Spinnen“
19 Uhr Film Arachnophobia | FSK 16
Eintritt an der Abendkasse: 5 Euro. Vorreservierung nicht möglich

 Die US-Amerikanische Horrorkomödie „Arachnophobia“ aus den 90er Jahren ist ein Klassiker, der den Kinobesuchern wohlige Gruselschauer über den Rücken jagt. Doch Filme wie dieser nähren auch die Angst vor einer Tiergruppe, die für den Menschen nur in sehr seltenen Fällen gefährlich ist und verpassen den Spinnen ein schlechtes Image, das sie nicht verdient haben. Die Giftwirkung der am meisten gefürchteten, da berühmten Vogelspinnen etwa ist für den Menschen harmlos und ihr Biss auf keinen Fall lebensgefährlich. Die haarigen Achtbeiner können Kinogänger vor dem Film ab 18 Uhr in der Sonderausstellung „Faszination Spinnen“ ganz aus der Nähe betrachten und erfahren dabei jede Menge außergewöhnliche Details über Körperbau, Lebensweise und Fähigkeiten dieser erstaunlichen Tiere.

Poecilotheria rufilata by Peter Jaeger Senckenberg
Vogelspinne Poecilotheria
rufilataaus © Peter Jäger,
Senckenberg
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Dipl. Biologin Daniela Szymanski steht nach dem Film Rede und Antwort, was es mit eingewanderten exotischen Tieren, so genannten Neozoen, auf sich hat und welche neuen Spinnenarten bisher tatsächlich in Deutschland heimisch werden. Gefährlich ist davon für den Menschen bisher keine, genauso wenig wie die Vogelspinnen der Ausstellung oder die Hauptdarstellerin des Filmes, die Riesenkrabbenspinne Delena cancerides, deren Beinspanne so groß wie eine Männerhand ist. Dennoch begünstigen Faktoren wie Klimawandel, weltweiter Gütertransport und Tourismus die Ansiedelung neuer Arten in unseren Breiten.

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Weitere Termine des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Faszination Spinnen“ sind:

Vortragsreihe:
Ort: Festsaal | Senckenberg Naturmuseum
Eintritt kostenfrei | Anmeldung nicht erforderlich

11. April 2012, 19 Uhr
Spinnenseide – Wunderwerkstoff in der plastischen Chirurgie
Christina Allmeling, Labor für Regenerationsbiologie in der Plastischen Chirurgie, Medizinische Hochschule Hannover

23. Mai 2012, 19 Uhr
Im Land der Riesenspinne – Spinnenforschung in Laos
Dr. Peter Jäger, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, Abteilung Arachnologie


Spinnen-Themenabende mit Filmvorführung
Erleben Sie einmal im Monat ab 18 Uhr die Sonderausstellung „Faszination Spinnen“ und genießen Sie um 19 Uhr eine thematisch passende Filmvorführung.
Ort: Festsaal | Senckenberg Naturmuseum
Eintritt 5 Euro | Nur Abendkasse, Vorreservierung nicht möglich

19. April 2012, Einlass 18 Uhr, Filmstart 19 Uhr
Spider-Man (Teil 1) (FSK 16)

24. Mai 2012, Einlass 18 Uhr, Filmstart 19 Uhr
Laos: Auf der Jagd nach den Riesenspinnen
Ein Film der M.M.TV - M.oment M.al Film- und Fernsehproduktion
Regie und Kamera: Heiko Heltorff, Co-Autorin und Schnitt: Helen Picon de Heltorff

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Alexandra Donecker
Tel.: 069 7542-1561
Mobil: 0152-0923 1133

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Email: pressestelle@senckenberg.de

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

 

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