Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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25.10.2018 - EINLADUNG zum Pressefrühstück mit Insektenforscher Prof. Dr. Thomas Schmitt

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Insektenforscher Thomas Schmitt hat sein Hobby
zum Beruf gemacht. Foto: Thomas Schmitt

Frankfurt, den 25.10.2018. Etwa 33.500 Insektenarten sind in Deutschland heimisch – doch ihre Menge nimmt dramatisch ab. Von 1840 bis 2013 ging die Artenanzahl von Tagfaltern und Widderchen regional um 40 Prozent zurück – ein Ergebnis der „Regensburger-Studie“, unter Beteiligung von Senckenberg-Entomologen. Die „Krefelder-Studie“ zeigt sogar einen durchschnittlichen Rückgang der Insektenbiomasse von 76 Prozent! Und von den 189 in Deutschland vorkommenden Tagfalterarten stehen 99 Arten auf der Roten Liste, 5 Arten sind bereits ausgestorben, sowie 12 weitere Arten vom Aussterben bedroht.

Im Rahmen eines Pressefrühstücks spricht Senckenberg-Entomologe Thomas Schmitt über die Gründe des Insektensterbens, seine Erwartungen an die Politik, Forschungsreisen zu „Schmetterlings-Paradiesen“, die Bedeutung der etwa 20 Millionen Exemplare umfassenden Insektensammlungen Senckenbergs und gibt Tipps wie wir alle zum Schutz der Insekten beitragen können.

Wir laden Sie herzlich ein, unseren Insektenforscher Prof. Dr. Thomas Schmitt und seine Arbeit bei einem Pressefrühstück am Freitag, den 02.11.2018 um 10 Uhr
im Wolfgang-Steubing-Saal (2. OG) des Senckenberg Naturmuseums näher kennenzulernen.

Thomas Schmitt, geboren 1968, ist seit seiner Kindheit von Insekten fasziniert und begann im Alter von 11 Jahren, seine eigene Sammlung aufzubauen. Nach dem Biologiestudium in Saarbrücken und Lissabon promovierte er an der Universität Mainz. Von der Universität Trier wurde er 2003 als Juniorprofessor, dann 2009 als Universitätsprofessor für „Molekulare Biogeographie“ berufen. Seit 2014 ist Schmitt Direktor des Senckenberg Deutschen Entomologischen Instituts im brandenburgischen Müncheberg, sowie Professor für Entomologie an der Universität Halle-Wittenberg.
Im Rahmen seines Vorsitzes im Kuratorium „Insekt des Jahres“ und mit zahlreichen Vorträgen – beispielsweise im Bundestag – schafft er ein öffentliches Bewusstsein für unbekannte, bedrohte und außergewöhnliche Insekten.
Über eine kurze Antwort an pressestelle@senckenberg.de, ob Sie an dem Termin teilnehmen möchten, würden wir uns sehr freuen!

Kontakt
Judith Jördens
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1434
pressestelle@senckenberg.de

Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Diese integrative „Geobiodiversitätsforschung“ sowie die Vermittlung von Forschung und Wissenschaft sind die Aufgaben Senckenbergs. Drei Naturmuseen in Frankfurt, Görlitz und Dresden zeigen die Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Erde über Jahrmillionen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie vielen weiteren Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

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