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02.05.2019 - Geowissenschaftlerin und Forschungsreisenden Tina Lüdecke

Frankfurt, den 02.05.2019. Versteinerte Zähne von Frühmenschen und Säugetieren können vielfältige Informationen enthalten: Wie sah die Umwelt vor mehreren Millionen Jahren aus? Wie haben unsere Vorfahren gelebt? Was haben sie gegessen? Die Senckenberg-Geowissenschaftlerin Tina Lüdecke erforscht anhand fossiler Zähne und Millionen Jahre alten Böden die Evolution von Savannen und ihrer Bewohner in Südostafrika, ist aber auch in vielen anderen Weltregionen unterwegs. Im Rahmen eines Pressefrühstücks spricht sie über Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopie, die Schwierigkeit in riesigen Arealen winzige, fossile Zähne zu finden und ihre Erlebnisse bei Forschungsreisen.

Wir laden Sie herzlich ein, Senckenberg-Geowissenschaftlerin Tina Lüdecke und ihre Arbeit bei einem Pressefrühstück am Dienstag, den 10.05.2019 um 10 Uhr im Wolfgang-Steubing-Saal (2. OG) des Senckenberg Naturmuseums näher kennenzulernen.

Tina Lüdecke forscht seit 2011 am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt. Bereits in ihrer Diplomarbeit an der Leibniz Universität in Hannover und im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Goethe Universität Frankfurt setzte sie sich mit stabilen Isotopen und damit verbundenen Umweltrekonstruktionen auseinander.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute of Cognitive and Evolutionary Anthropology der Universität Oxford ist Lüdecke Teil des „Paleo-Primate-Project Gorongosa (PPPG)“. Das Projektteam hat sich zum Ziel gesetzt im südlichsten Teil des Ostafrikanischen Graben – im Gorongosa National Park in Mosambik – erste Fossilien zu finden und so erstmalig Küstenwälder in Afrika als möglichen frühmenschlichen Lebensraum zu rekonstruieren. Während ihrer wissenschaftlichen Laufbahn war die Geowissenschaftlerin bereits vielfach an Geländearbeiten in Afrika beteiligt.

Zudem ist sie Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) in Mainz. Hier geht sie der Frage nach, ob und in welchen Mengen unsere Vorfahren Fleisch gegessen haben.

Über eine kurze Antwort an pressestelle@senckenberg.de, ob Sie an dem Termin teilnehmen möchten, würden wir uns sehr freuen!

 

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pressestelle@senckenberg.de

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Tina Lüdecke bei der Geländearbeit.
Foto: Stefan Schön


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Die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt an Lebensformen zu erforschen und zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten und nachhaltig nutzen zu können - dafür arbeitet die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung seit nunmehr 200 Jahren. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblicke in vergangene und gegenwärtige Veränderungen der Natur vermittelt. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main wird von der Stadt Frankfurt am Main sowie weiteren Sponsoren und Partnern gefördert. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de

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