Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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10.06.2010 - Kunst die aus dem Rahmen fällt: Tierillustrationen im Senckenberg Museum Görlitz

Graureiher mit Goldfischglas
Goldies Ende (2003) © Harro Maass


Görlitz, 10. Juni 2010. Der Reiher steckt seinen Kopf aus dem Bilderrahmen und stibitzt einen Fisch aus dem Goldfischglas. Der Betrachter ist verblüfft. Mit dem Bild stimmt etwas nicht – es hält sich nicht an Regeln. Da werden Objekte eines scheinbaren Stilllebens plötzlich zu Akteuren und lassen die Szenerie höchst lebendig erscheinen.
 
Tiere, insbesondere Vögel, sind die große Leidenschaft des Malers Harro Maass, für ihren Schutz setzt er sich mit seiner Kunst unermüdlich ein. Eine Auswahl seiner Werke ist vom 19. Juni bis zum 31. Oktober 2010 im Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz zu bewundern. Die Eröffnung findet in Anwesenheit des Künstlers am 18. Juni um 18.00 Uhr statt. Der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer spricht die Grußworte. Der Eintritt ist frei.

Harro Maass wuchs auf der Nordseeinsel Wangerooge auf. Er verbrachte viel Zeit mit den Vogelwärtern und erlernte das genaue Hinsehen. So wurde er ein präziser Beobachter, der die Gestalt und Bewegung seiner Objekte durchdringt und entsprechend zu Papier bringt. Der Besucher muss oft zweimal schauen, um die Illusion in der Illusion zu entdecken – in der das Unmögliche plausibel wird. Auf weltweiten Reisen verschafft er sich ein eigenes Bild von Tieren und Landschaften und deren Bedrohung. Dabei liegt sein besonderes Augenmerk auf den letzten verbliebenen „Regenwaldinseln“ Amerikas und Afrikas.

Viele Bilder und Grafiken von Harro Maass  wühlen auf, sind im besten Sinne des Wortes plakativ, wie die Titelbilder von DER SPIEGEL und GEO und die Illustrationen für National Geographic sowie anderer Zeitschriften beweisen. Mit ihnen schuf sich der Künstler einen festen Platz in der internationalen Szene der Tierillustratoren. Seine Arbeiten sind in Galerien und Museen in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA zu sehen und auch schon einmal in Görlitz in der Ausstellung „Mongolei-Impressionen Natur-Vogel-Mensch“ 2009.

 

 

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