Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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30.01.2012 - Rekordbesucherzahlen 2011 für Senckenberg in Görlitz und Dresden

Frankfurt am Main, 31.01.2012. Auf ein erfolgreiches Jahr 2011 kann die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung zurückblicken: Insgesamt 534.673 Besucher zählten die drei Museen in Frankfurt am Main, Dresden und Görlitz. Rekordzahlen schrieben die Naturhistorischen Sammlungen Dresden mit 87.481 Besuchern und das Museum für Naturkunde Görlitz mit 47.192 Gästen. Knapp 400.000 Besucher kamen in das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt.

„Die erfreulichen Besucherzahlen zeigen uns, dass das Interesse an Naturthemen ungebrochen hoch ist – globale Ereignisse unserer Zeit, wie Klimaveränderungen oder schwindende Artenvielfalt, beschäftigen die Öffentlichkeit.“ so Generaldirektor Prof. Dr. h. c. Volker Mosbrugger. „2011 war es unser Ziel, zwei große Eigenproduktionen aus Frankfurt – Tiefsee und Safari zum Urmenschen – in Dresden zu zeigen. Das ist gelungen – mit einem Spitzenerfolg. Im Haupthaus in Frankfurt konnten wir insbesondere mit kleineren Wechselausstellungen und unseren Angeboten für die Tier- und Pflanzenwelt begeistern und naturwissenschaftliche Prozesse und Zusammenhänge unterhaltsam vermitteln. Die Frankfurter Sonderausstellung Körperwelten der Tiere startete erst gegen Ende des Jahres und erwies sich schon im Januar 2012 mit mehr als 50.000 Besuchern als Publikumserfolg.“

Auch das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz blickt auf ein äußerst erfolgreiches Besucherjahr zurück. Mit 47.192 Gästen wurde ein neuer Rekord verzeichnet, an dem insbesondere die Ausstellung „Straße der Arten“ im Rahmen der 3. Sächsische Landesausstellung einen großen Anteil trägt. Präsident Dietmar Schmid ist von dem Besucherzuwachs begeistert: „Dass an beiden Standorten in Dresden und Görlitz die bisher höchsten Besucherzahlen erreicht wurden zeigt, dass es gelungen ist, spannende Fragen der Naturwissenschaft anschaulich und unterhaltsam zu verpacken und zugleich Probleme von besonderer Zukunftsrelevanz ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“
 
Zu den Highlights des Jahres im Haupthaus in Frankfurt gehörte unter anderem die vom Senckenberg Naturkundemuseum in Görlitz realisierte Eigenproduktion Wölfe. Am Beispiel der Lausitzer Rudel vermittelte die Ausstellung wissenschaftliche Erkenntnisse zur Biologie und Ökologie der frei lebenden Wildtiere und gab einen Einblick in moderne Untersuchungsmethoden von Wildbiologen. Tiefgehende Blicke erlaubt auch die Sonderschau Körperwelten der Tiere und zwar unter die Haut von Elefant, Giraffe und Tintenfisch. Ausgebucht war die Kuh im Kühlschrank, die sich an die kleinsten Besucher des Museum von drei bis sechs Jahren richtete. In der von der gemeinnützige Leuchtpol Gesellschaft konzipierten Ausstellung gingen Kita-Kinder dem Thema Energie in einer nachgebauten Miniatur-Wohnung auf den Grund. Die Besucherzahlen des Vorjahres konnten in Frankfurt leider nicht erreicht werden, da große Sonderausstellungen nur im Januar mit den „Gigasauriern“ und ab November mit den Körperwelten der Tiere gezeigt wurden.

Das vielfältige Angebot der Museumspädagogik trug auch 2011 entscheidend zu der erfolgreichen Besucherresonanz in Frankfurt bei. Bei insgesamt 59.500 Buchungen nutzten fast genau so viele kleine und große Gäste wie im Vorjahr Führungen, Workshops und Sonderaktionen. Die Taschenlampenführung gehört zu den beliebtesten und meistbesuchten Formaten für Familien und Erwachsene. Unter den Angeboten für Kinder steht „Abendteuer Museum“ für die Vier- bis Sechsjährigen an der Spitze der Besucherlieblinge.

Neben Vorträgen zum Thema Biodiversität und Gesundheit, einer Konzertreihe in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und zahlreichen weiteren Angeboten sind 2012 die Ausstellung „Was tun? Vom Sinn menschlicher Arbeit“ sowie „Planet 3.0 – Klima.Leben.Zukunft“ die Highlights des Jahres. Mit der Sonderschau Planet 3.0 geht Senckenberg im „Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle“ eines seiner Kernthemen an. Die Schau präsentiert nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Rio +20 Konferenz auf 700 Quadratmetern neben der klimageschichtliche Vergangenheit unserer Erde auch zukunftsweisende Klima- und Biodiversitätsforschung.

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