Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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14.02.2012 - „Jugend forscht“: Glückliche Sieger gekürt.

Frankfurt am Main, den 14.02.2012. Die Entscheidung der Jury ist gefallen: Die besten Ideen und Projekte aus den Gebieten Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik, , Geo- und Raumwissenschaften, Technik und Arbeitswelt des 47. Jugend forscht Regionalwettbewerbs Rhein-Main West stehen fest.

In der Juniorensparte „Schüler experimentieren“, in der Jugendliche bis 14 Jahre teilnehmen können, landete das Projekt „Umweltfreundliche Fassadenfarbe“ im Bereich Chemie auf dem ersten Platz. Dominik Kloepfer, Jan-Niklas Pomp und Tayyip Erdogan entwickelten die Farbe, die Stickoxyde aus der Luft in ungiftige Nitrate verwandelt. Auch ganz oben auf dem Siegertreppchen landete das Projekt von Isabell Füzy und Gina Mahlke von der Hohe Landesschule Hanau im Bereich Biologie. Sie untersuchten mit Hilfe der Iod-Stärke Reaktion, ob verschiedene heimische Getreidearten unterschiedlich viel Stärke enthalten. Im Fachgebiet Arbeitswelt kürte die Jury Justus Henneberg von der Dilthey-Schule in Wiesbaden, der als Lernhilfe ein Abfrageprogramm für altgriechische grammatische Formen entwickelte. Strahlende Sieger waren auch Timon und Tamina Schneider von der Kellerskopfschule und der Oranienschule in Wiesbaden mit ihrer Entwicklung einer beweglichen Solarzelle, die sich optimal nach der Sonne ausrichtet. Die Pascal'sche Pyramide von Paula Kilp vom Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg v.d. Höhe gewann in der Kategorie Mathematik/Informatik. Besonders beeindruckt zeigten sich die Juroren von Henrik Reinstädtlers Projekt von der Pestalozzischule in Idstein. Er entwickelte eine 3D-Kamera, die die Distanz zum Fotomotiv errechnet und sich so selbst optimal konfiguriert. „Das Projekt überzeugte uns mit seiner hochwertigen Qualität so sehr, dass es ebenfalls zum Landeswettbewerb in Darmstadt zugelassen ist.“ so Regionalwettbewerbsleiterin Dagmar Crasemann.

In der „Jugend forscht“-Sparte der 15 bis 21-Jährigen überzeugten die Jury vier Projekte aus den Bereichen Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Technik.
Lena Feld von der Pestalozzischule in Idstein stellte sich im Bereich Geo- und Raumwissenschaften die Frage „Wie weit kommt eine Sternschnuppe?“. Sie fotografierte Teile einer russischen Rakete, die am Heiligabend über Deutschland verglühten, und bestimmte mittels Sternkoordinaten sowie Triangulationsrechnung ihre Position. Katharina Spohner, Frederik Bauer und Paula Hillmann von der Max-Beckmann-
 
Schule Frankfurt am Main entwickelten organische Leuchtdioden und Solarzellen aus Vollplastik, die besonders leicht und flexibel sind und sich auf größere Folien auftragen lassen. Michael Matz, Stephan Amann und Till Langbein von der Main-Taunus-Schule Hofheim fanden im Fachgebiet Biologie heraus, welche Inhaltsstoffe des Scharbockskrauts die Keimung von Samen und Knollen hemmt. Robin Scheich und Nicolas Alberti vom Kaiserin-Friedrich-Gymnasium und der Humboldtschule in Bad Homburg v. d. Höhe radelten im Bereich Technik mit ihrer Entwicklung eines Bremslichts fürs Fahrrad zum Sieg.

Dietmar Schmid, Präsident der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und Vorsitzender der BHF-BANK-Stiftung, zeigte sich bei der Preisverleihung von den Projekten begeistert: "Es ist beeindruckend zu sehen, dass Schülerinnen und Schüler schon so strukturiert und leidenschaftlich arbeiten, wie gestandene Wissenschaftler. Wir freuen uns, die Jungforscher mit diesem Wettbewerb zu fördern, denn Frankfurt braucht sie - sie sind unsere Zukunft." Auch Stadtrat Prof. Dr. Felix Semmelroth und Vizepräsident der Goethe-Universität Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz gratulierten allen diesjährigen Tüftlern zu ihrem Ideenreichtum und dem Mut, diesen in ihren Projekten durchzusetzen und appellierten, nie die Neugier zu verlieren.

Für die siegreichen Nachwuchsforscher der Sparte „Jugend forscht“ sowie Henrik Reinstädtler geht es nun weiter. Sie haben sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb Hessen qualifiziert, der im März 2011 bei Merck in Darmstadt stattfindet. Wer sich auch dort behauptet, zieht im Mai in das Bundesfinale in Erfurt, bei dem die 200 besten Nachwuchstalente eines Jahres antreten.

Wer im nächsten Jahr mitforschen will, kann seine Projektideen unter http://www.jufo-wv.de/ anmelden.

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Gerne senden wir Ihnen die folgenden Pressebilder auf Anfrage zu: 

Dominik Kloepfer_Jan-Niklas Pomp_St. Ursula Gymnasium Düsseldorf_Heinrich von Kleist Schule Eschborn_Wir entwickeln eine umweltfreundliche Fassadenfarbe   Frederik Bauer_Katahrina Spohner_ Paula Hillmann_Max-Beckmann-Schule Frankfurt am Main_OLEDs und Solarzellen -  ganz aus Plastik  Nicolas Alberti_Robin Scheich_ Kaiserin-Friedrich Gymnasium_Humboldtschule_Bad Homburg_Beleuchtungssystem mit integriertem Bremslicht für Fahrräder
Dominik Kloepfer (St. Ursula Gymnasium Düsseldorf), Jan-Niklas Pomp (Heinrich von Kleist Schule Eschborn), Projekt: Wir entwickeln eine umweltfreundliche Fassadenfarbe   Frederik Bauer, Katahrina Spohner, Paula Hillmann (v.l.n.r.) (Max-Beckmann-Schule Frankfurt am Main), Projekt:: OLEDs und Solarzellen -  ganz aus Plastik  Nicolas Alberti (Kaiserin-Friedrich Gymnasium Bad Homburg), Robin Scheich (Humboldtschule Bad Homburg), Projekt: Beleuchtungssystem mit integriertem Bremslicht für Fahrräder
Henrik Reinstädtler_Pestalozzischule_ selbst konfigurierende 3D Kamera   Isabell Füzy_Gina Mahlke_Hohe Landesschule Hanau_enthalten die Früchte heimischer Getreidearten gleich viel Stärke  Till Langbein_Stephan Amann_Michael Matz (v.r.n.l.) Main-Taunus-Schule Hofheim_Chemischer Kampf ums Keimen
Henrik Reinstädtler (Pestalozzischule), Projekt: Entwicklung einer sich selbst konfigurierende 3D Kamera   Isabell Füzy, Gina Mahlke (Hohe Landesschule Hanau), Projekt: Enthalten die Früchte heimischer Getreidearten gleich viel Stärke?  Till Langbein, Stephan Amann, Michael Matz (v.l.n.r.) (Main-Taunus-Schule Hofheim), Projekt: Chemischer Kampf ums Keimen
Justus Henneberg_Dilthey-Schule Wiesbaden_Abfrageprogramm für altgriechische grammatische Formen   Lena Feld_Pestalozzischule Idstein_Wie weit kommt eine Sternschnuppe  Timon und Tamina Schneider_Kellerskopfschule und Oranienschule_Solaropti
Justus Henneberg (Dilthey-Schule Wiesbaden), Projekt: Abfrageprogramm für altgriechische grammatische Formen   Lena Feld (Pestalozzischule Idstein), Projekt: Auf dem Weg zur Erde - Wie weit kommt eine Sternschnuppe?  Timon Schneider (Kellerskopfschule Wiesbaden) und Tamina Schneider (Oranienschule Wiesbaden), Projekt: Solaropti - Entwicklung eines Systems zur automatischen Ausrichtung von Solarzellen
Paula Kilp_Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg v.d. Höhe_ Pascalsche Pyramide      
Paula Kilp (Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg v.d. Höhe), Projekt:  Pascalsche Pyramide      

 

Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Zeitschrift stern, Wirtschaftsunternehmen und Schulen. Schirmherr ist Bundespräsident Christian Wulf. Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hamburg. Dort werden die bundesweiten Aktivitäten koordiniert. Mehr Informationen unter www.jugend-forscht.de.

Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Die BHF-BANK-Stiftung fördert seit 1999 Projekte in den Sozial- und Naturwissenschaften sowie in den zeitgenössischen Künsten, der ästhetischen Bildung und den künstlerischen Nachwuchs. Ziel der Aktivitäten der Stiftung ist es, auf diesen Gebieten Initiativen zu fördern, die für das gesellschaftliche Leben in Deutschland zukunfts- und richtungsweisende Anstöße geben können. Mehr Informationen unter www.bhf-bank-stiftung.de.

 

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