Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Presse

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14.05.2012 - Musikalische Tierportraits unter Sauriern

Konzertreihe der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst im Senckenberg Naturmuseum

Konzert Senckenberg_HfMDK (c) Björn Hadem
Konzert im Senckenberg Naturmuseum
© Björn Hadem download (1,72 MB)

Frankfurt, den 14. Mai 2012. Was Dromedar, Grashüpfer, Delphin, Flusskrebs und Karpfen über den Menschen verraten, das erfahren Besucher im bereits fünften Konzert der Veranstaltungsreihe BESTIARIUM: Tiere und Natur am 17. Mai 2012 um 19:30 Uhr mit Francis Poulencs (1899-1963) Le Bestiaire ou Cortège d’Orphée (1919) für Frauenstimme und sieben Instrumente. Vor dem Konzert um 18:15 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, bei einer Führung zu Biodiversität – Genetische Vielfalt im Museum auf Entdeckungsreise zu gehen und sich überraschen zu lassen, welche Schätze die Sammlungen Senckenbergs beherbergen.

Die im Dinosauriersaal des Senckenberg Naturmuseums präsentierten Lieder gehören zu den Frühsten des Komponisten. Poulenc zeichnet unterschiedliche, an Klangfarben reiche Tierporträts mit jeweils ganz bestimmten Charakteren und Verhaltensweisen, in denen durchaus Ähnlichkeiten mit menschlichen Charaktereigenschaften auffällig werden. Ein gleichermaßen spannendes Experimentierfeld für den jungen Komponisten wie für den Konzertbesucher! Präsentiert werden die Stücke von Studierenden der Ausbildungsbereiche Gesang und Instrumentalmusik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unter Leitung von Gerhard Müller-Hornbach.

Die Führung lädt ein, alte und neue Sammlungsstücke zu entdecken und einen Blick durch das Schaufenster Museum auf die Vielseitigkeit der Natur und die Geschichte des Lebens zuwerfen. Als Gesellschaft mit drei naturhistorischen Museen und wissenschaftlichen Forschungsinstituten an zehn Standorten in Deutschland steht der Name Senckenberg seit fast 200 Jahren für Forschung und Sammlung. Evolution und Artenvielfalt sind einige der Forschungsbereiche, die von naturhistorischen Sammlungen wie der Senckenbergs profitieren. Lebewesen aller Formen und Farben habe mit der Zeit die unterschiedlichsten Lebensräume besiedelt und sich im Laufe der Jahrmillionen immer wieder verändert und weiterentwickelt.

Führung um 18:15 Uhr: Biodiversität - Genetische Vielfalt
Konzert um 19:30 Uhr: Studierende der Ausbildungsbereiche Gesang und Instrumentalmusik, Leitung: Gerhard Müller-Hornbach
Francis Poulenc (1899-1963): Le Bestiaire ou Cortège d’Orphée (1919)Frauenstimme und sieben Instrumente
Olivier Messiaen (1908-1992): Oiseaux exotiques(1956) für Klavier und Ensemble

Führung: 5 Euro, Anmeldung unter: www.senckenberg.de/veranstaltungen
Konzert: Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

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Letztes Konzert vor der Sommerpause:

Dienstag 26. Juni 2012
18.15 Uhr: Führung Entstehung der Erde und des Lebens
19.30 Uhr: Abteilung Historische Interpretationspraxis unter der Leitung von Michael Schneider
George Crumb (* 1929) - Vox Balaenae (1971) für drei maskierte Spieler: Flöte, Cello, Klavier (elektronisch verstärkt)
Karlheinz Stockhausen (1928–2007) - Tierkreis (1975/76) Version für historische Streichinstrumente von Michael Schneider

In seinem Walgesang unternimmt George Crumb eine Reise durch die Erdgeschichte, die Sätze des Stücks sind nach geologischen Zeitaltern benannt.

Kontakt

Dr. Sylvia Dennerle
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt
Tel.: 069- 15 40 07 170
Fax: 069- 15 40 07 310
sylvia.dennerle@hfmdk-frankfurt.de

Alexandra Donecker
Pressestelle
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Tel. 069- 7542 1561
Fax 069- 75421517
alexandra.donecker@senckenberg.de

Tiere und Natur lassen sich quer durch die Musikgeschichte verfolgen. In den insgesamt zehn Konzerten mit museumspädagogischen Einführungen zu BESTIARIUM: Tiere und Natur stellen Studierende und Lehrende der HfMDK unterschiedlichen Themen aus der Tierwelt und der Natur des Senckenberg Naturmuseums das musikalische Pendant gegenüber. Dabei liegt der Focus auf der zeitgenössischen Musik, die jedoch immer wieder zur ‚alten Musik‘ in Beziehung gesetzt wird.

Ein spannender Ansatz aus der Zusammenarbeit von Kunst und Naturwissenschaft, der den Besuchern die Annäherung an ein und dasselbe Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht – und der exemplarisch für die Projektarbeit auf dem geplanten Kulturcampus im Herzen Frankfurts steht.

Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter www.senckenberg.de.

Pressekontakt

Dr. Sören Dürr
Tel.: 069 7542-1580

Judith Jördens
Tel.: 069 7542-1434
Mobil: 0172-5842340

Anna Lena Schnettler
Tel.: 069 7542-1561

Email: pressestelle@senckenberg.de

Fax: 069 7542-1517

Senckenberg
Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

20.07.2018 09:55:09


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19.07.2018 11:00:49


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