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18.09.2012 - Nobelpreisträger hält Vortrag in Görlitz

Erwin NeherGörlitz. Was spielt sich eigentlich in unserem Kopf ab, wenn wir etwas sehen und erkennen? Dieser Frage geht Nobelpreisträger Erwin Neher in der diesjährigen Humboldtvorlesung am Freitag, den 21. September nach. Die Veranstaltung mit dem Titel „Sehen und Erkennen: Signale des Nervensystems und ihre Botschaft“ beginnt 19:30 Uhr im Humboldthaus (Platz des 17. Juni 2, 02826 Görlitz). Karten gibt es ab 12.9. für zwei Euro während der Öffnungszeiten an der Kasse des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz sowie an der Abendkasse vor Ort.

Der Biophysiker erklärt in seinem Vortrag, wie unser Gehirn verschiedene Signale erkennt und verarbeitet. Am Beispiel des Sehvorgangs veranschaulicht Erwin Neher, wie wir Nervenimpulse so umwandeln, dass auf dem Weg vom Auge zum Gehirn schließlich aus einem visuellen Reiz eine Erkenntnis entsteht. Er zeigt auch, welche Rolle so genannte Ionenkanäle dabei spielen.Logo Humboldtvorlesung

Erwin Neher war von 1983 bis 2011 Direktor des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen. 1991 erhielt er zusammen mit Bert Sakmann den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Die Forscher wurden für ihre Entdeckungen zur Funktion von einzelnen Ionenkanälen bei der Kommunikation in und zwischen Zellen ausgezeichnet.

Foto: Nobelpreisträger Erwin Neher kommt am 21.09.2012 nach Görlitz. (c) Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

 

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Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
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