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10.10.2012 - Von Urameisen und Zwergspinnen – Vortrag zu heimlichen Untermietern im Vivarium des Senckenberg Görlitz

UrameiseGörlitz. Sie sind überall und leben doch oft im Verborgenen: Kleine Tierchen wie Springschwänze, Milben oder Hausspinnen wohnen millionenfach in unseren Häusern. Auch das Vivarium des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz wird von solch heimlichen Untermietern bevölkert. Einblicke in diesen Mikrokosmos vermittelt Vivariumsleiter Thomas Lübcke am Dienstag, den 16.10.2012 um 19:30 Uhr im Seminarraum des Görlitzer Naturkundemuseums (Seiteneingang am Museum). Karten zum Vortrag gibt es für zwei bzw. ermäßigt einen Euro an der Abendkasse.

„Wer das Vivarium kennt, denkt dabei an exotische Echsen und bunte Fische. Dabei ahnen die wenigsten, dass inmitten der Pflanzenpracht der Terrarien ein nicht weniger faszinierender Mikrokosmos existiert“, sagt Lübcke. So könnten aufmerksame Besucher des Vivariums beim genauen Hinschauen blinde, urtümliche Ameisen, achtbeinige australische Einwanderer, gespenstisch bleiche Asseln und zitternde Spinnen bestaunen.Zwergspinne

Der Biologe Thomas Lübcke leitet den Lebendtierbereich im Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Dort werden über 70 verschiedene Tierarten in aufwändig gestalteten Landschaftsbecken präsentiert, darunter Raritäten wie Smaragdwarane aus Neuguinea, Süßwasserstechrochen aus Brasilien oder Madagassische Tomatenfrösche. Besonders sehenswert ist auch das 8000 Liter umfassende Teichfischbecken mit einheimischen Arten wie Karpfen und Schleie.

Fotos: Die Urameise, heimliche Bewohnerin im Vivarium des Görlitzer Naturkundemuseums.  © Lübcke/ Senckenberg;
Von heimlichen Untermietern wie dieser Zwergspinne handelt der Vortrag am 16.10.2012 im Naturkundemuseum Görlitz © Lübcke/ Senckenberg

 

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Tel.: 03581 - 47605210

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Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
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