Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

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13.12.2012 - Patchwork Performance trifft bedrohte Arten

Letzte Veranstaltung aus der Reihe Bestiarium

(c) Björn Hadem
Foto: Björn Hadem, HfMDK
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Frankfurt, den 13.12.2012. Bunt und vielfältig wie eine Patchworkdecke ist nicht nur die Fülle der Lebewesen, die unter dem Dach des Senckenberg Naturmuseums versammelt sind, sondern auch die Performance „Tier und Wir“ von Regiestudierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK). Unter der Projektleitung von Julian Klein bespielen die Studenten am 18. Dezember 2012 in der letzten Veranstaltung der Reihe „Bestiarium“ den Sauriersaal, tanzen unter Walen und Elefanten und tauchen in die Tiefen der Meere ab. Eine Reise in die artenreiche aber bedrohte Tierwelt bietet die Führung vor dem Konzert.

In der Patchwork-Performance um 19:30 Uhr setzten Anna Vera Kelle, Isabella Roumiantsev und Milena Wichert zusammen mit Studierenden anderer Fachbereiche der HfMDK die Beziehung zwischen Mensch und Tier künstlerisch in Szene. Eine Komposition aus Videoprojektionen, Tanz, Musik und eine Rauminstallation sind die Instrumente der Wahl zum krönenden Abschluss der Reihe. Das Thema Fortpflanzung führt die Besucher auf eine ganz besondere Weise durch das Reich der Tiere. So viel sei verraten: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

„Last Chance to See? Bedrohte Vielfalt“ heißt die Führung, die um 18:15 Uhr auf die Patchwork-Performance einstimmt. Sie ist den bedrohten und ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten gewidmet. Ob Quagga, Komodowaran oder Rothschildgiraffe: Viele Arten sind in der freien Wildbahn mittlerweile selten geworden oder bereits völlig verschwunden. Im Museum sind einige Exemplare einer erstaunlichen Tierwelt erhalten, die unter ständiger Bedrohung durch die sich ändernde Umwelt steht. So wie das Schnabeltier, ein Säuger, der Eier legt, elektronisch orten kann und sich mit Gift gegen Feinde wehrt. Sein Lebensraum in Australien schrumpft.

Führung um 18:15 Uhr: „Last Chance to See? Bedrohte Vielfalt“ Eintritt: 5 Euro, Anmeldung: www.senckenberg.de/veranstaltungen

Patchwork-Performance „Tier und Wir“ um 19:30 Uhr: Unter Projektleitung von Julian Klein begeben sich die Regiestudierenden des 2. Studienjahres der HfMDK Anna Vera Kelle, Isabella Roumiantsev und Milena Wichert mit Studierenden anderer Fachbereiche auf eine Suche.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

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Tiere und Natur lassen sich quer durch die Musikgeschichte verfolgen. In den insgesamt zehn Konzerten mit museumspädagogischen Einführungen zu BESTIARIUM: Tiere und Natur stellen Studierende und Lehrende der HfMDK unterschiedlichen Themen aus der Tierwelt und der Natur des Senckenberg Naturmuseums das musikalische Pendant gegenüber. Dabei liegt der Focus auf der zeitgenössischen Musik, die jedoch immer wieder zur ‚alten Musik‘ in Beziehung gesetzt wird.
Ein spannender Ansatz aus der Zusammenarbeit von Kunst und Naturwissenschaft, der den Besuchern die Annäherung an ein und dasselbe Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht – und der exemplarisch für die Projektarbeit auf dem geplanten Kulturcampus im Herzen Frankfurts steht.
Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt. Mehr Informationen unter
www.senckenberg.de.

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